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König Albrecht.
König ÄlbrecM.
Kaiser Sigmund bestimmte seinen Tochtermann Al-brecht IV. von Oesterreich unter Widerspruch seiner Ge-mahlin Barbara zu seinem Nachfolger in den Erblandenund empfahl ihn auch für die deutsche Krone. Am 18. März1438 erwählten die drei geistlichen Kurfürsten und der vonSachsen zu Frankfurt in der Bartholomäuskirche den ab-wesenden Herzog Albrecht von Oesterreich zum deutschenKönige, Brandenburg und Pfalz traten der Wahl bei. NachWindeck (Gap. 222) bedang Albrecht sich eine zweijährigeFrist aus, ins Reich zu kommen. „Nicht einmal die Krö-nung zu Achen zu empfangen, nahm er sich Zeit, und ebenso wenig wohnte er dem ersten herkömmlichen nach Nürn-berg ausgeschriebenen Reichstag bei." (Ad. Menzel, Gesch.der Deutschen VII, 130.) Deutschland setzte grosse Hoff-nung auf den fähigen und durch seine Ihuismacht, die manals ein Bollwerk gegen die immer unaufhaltsamer aufEuropa eindringenden Türken betrachtete, mächtigen KönigAlbrecht II. Zum Unglück starb er schon im folgendenJahre am 27. October, wie Windeck meldet, an Gift, dasdie alte Kaiserin, die Mutter seiner Gemahlin Elisabeth,gereicht haben soll. (Die muinelunge des totes ging auf diealte Kaiserinn, est mala mulier et tota pritena, ein bösesWeil) und ganz pritena. Windeck p. 1283.)
Das Acliener Archiv besitzt von König Albrecht 11. keineUrkunde.
Nach dem Absterben Königs Albrecht II. schrieb derAchener Magistrat an den von Frankfurt am 8. Januar 1440und bat um Nachricht über die Wahl eines neuen Königs.Die Frankfurter antworten am 2. Februar desselben Jahres,dass an demselben 2. Februar die Wahl des HerzogsFriedrich von Oesterreich stattgefunden habe.
Zwischen Wahl und Krönung König Friedrichs III. liegtein Zeitraum von mehr als zwei Jahren, die für Achenstürmevoll dahinflössen.
Im Jahre 1439 war Herzog Philipp von Burgund inAchen, wo er die Heiligthümer sah und den Besuch desErzbischofs von Köln und des Herzogs von Cleve empfing.