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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Die Staclt macht Anleihen.

und an Eides Statt, die ganze Summe in einer der StädteKöln, Jülich oder Düren in eines Wechslers Haus oder ineiner Immunität, welche der Gläubiger wählen will, aufSt. Lucas- des Evangelistentag zu hinterlegen. Bei Ver-zögerung der Zahlung verspricht die Stadt von jedem 100Gulden zehn Gulden mehr zu geben. Die Bürgschaft über-nehmen die hochgeborenen, edelen, gnädigen Herren, vonLoen, Herr zu Jülich, zu Heinsberg und zu Lewenberg,Ruprecht, Graf zn Virnenburg, dann unsere die liebenFreunde Goswin von Zewel, Bernt von Mevort, genanntBulver, Gerard von Wylre, Wolter Volmer, Statz von Seg-roide, der Junge, Johann Beissel, Herr Bertolt'Schöffenund Emerich von Vossenachen. Bei Säumniss legen aufmündliche Warnung oder auf Mahnung durch Boten oderBriefe von Seiten des Andreas von Merode die gnädigenHerren jeder zwei gute Männer mit zwei Knechten undmit vier Pferden und jeder der anderen Bürger einen gutenMann mit einem Knechte und zwei Pferden auf KostenAchens in Köln, Düren, Jülich in einer Herberge ein.

Gerade ein Jahr später, am Tage der Apostel Simonund Juda 1430, nimmt die Stadt unter derselben Veran-lassung und unter Bürgschaft der Herren Goswin von Zewel,Bernard von Mevort, genannt Bulver, Diederich von Weims,genannt von dem Wambach, Gerard von Wylre, Statz(Eustath.) von Segroide, des Jungen, und Martin Bertolt'Schöffen von Wilhelmine von Gronsfeld, Gemahlin des unter-dessen gestorbenen Andreas von Merode-Frankenberg, einKapital auf von 2000 rheinischen Gulden zu 125 rheinischenGulden jährlichen Zinsen (ib. Urk. 29). Ein Bruder desHeinrich von Gronsfeld, Werner, welcher mit seiner Ge-mahlin Katharina von Bongard 1431 eine tägliche Messein dem hiesigen Karmeliterkloster stiftete, war im Soldeder Stadt, die ihm jährlich 100 Mr. unter der BenennungMannlehn zahlte. Stadtr. v. 1422.

Am 11. Oktober 1431 (Deutsche Urk. im Stadtarch.)bekennen Wilhelmine von Gronsfeld und Wilhelm Nessel-rode, ihr Eidam, von der Stadt Achen 1000 oberländisch-rheinische Gulden auf Abschlag von 2125 dergleichen Gul-den empfangen zu haben. * Wilhelmine von Gronsfeld nennt