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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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T)io Stadt macht Anleihen.

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und sechs auf das Rathliaus entbieten und liier auf dasBlut das h. Stephan schwören, dem alten Rath treu undhold zu sein, nie etwas gegen denselben zu unternehmenoder unternehmen zu lassen. Als dies Alles erreicht war,nahmen die Herren N. von Heinsberg mit seinem Sohneund dem Neffen von Virnenburgh und Graf Gumpert vonNewcnar vom alten Rath ihren ihnen verheissenen Soldim Betrage von 10,000 rheinischen Gulden und ritten amachten Tage wieder davon. In demselben Jahre wurdenach der Chronik von Loersch der neue Bogen auf dem„Parfisch" der Wolfsthtire gegenüber gemacht. Die Stadt-rechn. von 1391, Laur. p. 385, erwähnt die „boege by sentJohann vur't Parvischc."

Die- ohnedies in ihrem Haushalte bedrängte Stadt ludsich durch Anleihen schwere Lasten auf. Der durch fremdeGewalt in seine Stellung wieder eingesetzte Erbrath liessdie Gemeine die ihm angethane Demiithigung schwerbiissen! Ein Gedicht von etwa 330 Versen behandelt denUeberfall >).

Schon am 14. Oktober 1429 erklären Jobann von Loenund Ruprecht, Graf von Virneburg, für die den Bürger-meistern, Schöffen und Rathsherren bei einem Aufstandeder Bürger geleistete Hülfe keinerlei Ansprüche an dieStadt für Verluste bei dem Hinritte nach und dem Riick-ritte von Achen an Todten . Gefangenen u. s. w. machenzu wollen. (Deutsch. Urk. im Stadtarch.)

Das Geld, um die den Nachbarn für ihre Htilte ver-sprochene Summe zu bezahlen, nahm die Stadt grössten-theils bei dem Herrn von Merode-Frankenberg auf. AmTage der Apostel Simon und Juda, 28. Okt., 1429 (Quix,Schloss Himburg, Urk. 28) stellte sie dem Andreas II.von Merode-Frankenberg und seinen Erben einen Schuld-brief aus über 7700 gute, schwere, oberländisch-rheinischeGulden der Münzen der vier rheinischen Kurfürsten, schwerund gerecht von Gewicht, die er der Stadt zum Nutzen beiihrer offenbaren Noth geliehen und welche die Stadt zuihrem Nutzen verwandt hat. Dieselbe verspricht auf Ehre

') Windeck bei Mencken I. 1074 ff., abgedruckt bei Meyer 377 fl.und als Beilage zu diesem Bande.