Achens Mndniss mit Johann ]V. von Limburg.
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dass sie Rede und Bescheid von der Stadt nehmen unddieser keine Gewalt anthun. Thun das Andere, die in denLanden des Herzogs sitzen, so darf die Stadt dieselben inden Besitzungen des Herzogs verfolgen und angreifen. DenBürgern Achens, welche Zuflucht suchen in den Städtenund Burgen des Herzogs, stellen diese offen. Sollten zwi-schen den Leuten und Untersassen des Herzogs und denenvon Achen Streitigkeiten Uber Güter oder andere Dingeentstehen, so soll man an den betreffenden Orten Schöffen-urtheil nehmen. Da beide Theile auf immer Freundschaftschliessen, sollen sie gegenseitig sich vor Schaden schützen.Achen schickt jedes Jahr um S. Johannis Geburt oder vier-zehn Tage später zwei oder mehrere Herren vom Rath anden Herzog und dieser um Weihnachten entweder vierzehn„Nächte" früher oder später zwei oder mehrere seinerKäthe nach Achen, um die vorstehenden Punkte des Ver-trages zu erneuern oder zu verbessern, Alles mit Vorbehaltder Pflichten gegen Kaiser und Reich. Zeugen waren:Wilhelm Graf von Seyne, Johann von Schoinvorst, Burg-graf zu Monyoe, Herr zu Craendonck und zu Dypenbekeund Johann von Witham, Herr zu Boutersheim.
König Sigmund befahl am 26. März 1425 von Ofenaus (Lac. IV. 165) dem. Erzbischof Dietrich von Köln, dieRitterschaft und die Städte von Geldern und Zütphen zueiner Tagefahrt zu bescheiden und sie zu ermahnen, demHerzoge Adolf von Jülich und Berg zu huldigen, dem erGeldern und Zütphen nach Reinalds Tod als dessen Vettervon der Schwertseite verliehen habe, und von Arnold vonEgmond abzustehen. Am Schlüsse des Briefes sagt derKönig: „Wir schreiben auch den Städten Köln, Achen undDortmund, dass jede zwei ihrer Freunde aus dem Rathezu dir (dem Erzbischof) sende, wenn du sie rufest, um dirbeizustehen, die von Geldern und Zütphen anzuweisen, unsund dem Reiche zu gehorchen und den Adolf als ihrenHerzog aufzunehmen."
Am 10. März 1428 (Deutsche Urk. im Stadtarch.) ver-kauft Werner von Palant, Ritter, Herr zu Breydenbeynt,dem Gasthaus auf dem Radermarkt fünf Mud Roggen Erb-pacht, die er an der in der Junkhaid gelegenen Mühle