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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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24 Achen und Krabaul im 14. Jahrhundert.

General-Rentmeister Johann Warwell und den übrigenZöllnern seiner Länder Uebermaas am 20. Juli 1406 (Deut-sche Urk. im Stadtarchiv) anzeigt, dass er mit Achen einenVertrag geschlossen, wonach dessen Bürger mit ihren Waa-ren zollfrei ziehen sollen, wie zur Zeit seines OheimsWenzel, so beginnt doch unter dem neuen herzoglichenHause für Achen die Bedrängniss auf der Westseite sei-nes Gebietes, wie aus der vom Herzoge Anton von Lothrin-gen, Brabant, Limburg etc. zu Thurnhout am 10. Septem-ber 1412 ausgestellten deutschen Urkunde (Stadtarch.) her-vorgeht, durch welche der Herzog die Grenzen zwischenAchen und Limburg zu berichtigen befiehlt. Die Achenerhatten geklagt,dass sie in ihren Büschen, Haiden und Ge-meinden und an allem Andern zwischen ihren Pfählen undauch an dem Kailmyriberge (Keimes- oder Galmeiberge)eine Weile her sehr verkürzt gewesen." Achen bot nunAlles auf, um nach dieser Seite sein wcrthvolles Gebietsich zu sichern. Am 20. Oktober 1423 erfolgte von Ofenaus durch König Sigmund die Bestätigung des westlichenTerritoriums der Stadt mit ganz genauer Angabe seinerBegränzung.Der König ist genugsam unterrichtet, dassdie Stadt und die Bürger ihre Zugehörungen, das Reich da-selbst, ihre Dörfer, Gemeinden, Pfähle und Grenzen vonAlters her besessen, innegehabt und gebraucht haben, wiehernach geschrieben ist: nämlich zum Ersten den Kail-

Imynberg in dem Reiche zu Achen zwischen den Pfählengelegen, ferner die Gemeinde in Feldern, Büschen, Haiden,Gewässern und Weiden, sowie die gelegen sind und son-derlich in dem Lande zu Limburg, als die mit ihrenPfählen von Wort, zu Wort hernach genannt sind, zu Nen-dorp an der Yter, weiter gerade bis an die Auwye undvon da an gerade an Pillartzvenne, von Pillartzvenne andie reynnunge, die vor manchen Jahren da geschehen ist

Ivon einem Burggraven von Limburg; dieselben Reinsteinestehen noch heutiges Tages da und gehen bis an dieSclierpneich und von da weiter nach Rebartzbom und vonda weiter an Clappenbach, da sie (die Bach) in die Weselfällt, und weiter Clappenbach hinauf bis über Platemont vor-bei die Runäehagc hinauf bis auf den Pfad, der von Montjoie

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