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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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20 fres Stiftes zu S. Adalbert Verluste. Heinsberg. Lüttich.

eingehen zu lassen. Jm Jahre 1230 hatte dasselbe ähn-liche Unglücksfälle gehabt (Meyer, p. 373).

Drei im städtischen Archiv aufbewahrte Urkunden ausden nächstfolgenden Jahren geben Aufschluss über die Be-ziehungen der Herren von Heinsberg zu Achen. Johann vonLoen, Herr zu Heinsberg, zu Loewenberg und zu Genepe,Bischof von Lüttich als Johann VIII., bekennt am 13. Juli1421 von den Achenern 500 rheinische Gulden leihweiseerhalten zu haben, verspricht, diese Summe in Jahresfristzurückzuzahlen, und stellt als Bürgen die Herren Diederichvon Wickerode (Lac. IV. 129), Diederich von Lieck (ib. IV.219), Stephan von Lieck (ib. IV. 219), Bernhard von We-verden, genannt Bulver (ib, 150, 219) und Diederich vonOpheim.

Auf eine Fehde mit dem Bischof von Lüttich deutenzwei Urkunden vom 24. Juni 1422. In der einen bekenntJohann von Heynsberg, Bischof von Lüttich und Graf vonLoen, dass er sich zum Schutze der Stadt Achen durchein Bündniss verpflichtet hat, welches in Kraft bleiben sollbis 6 Wochen nach dem Tage, an welchem er der StadtAchen 3000 rheinische Gulden zurückerstattet haben werde;in der andern verspricht der Bischof mit der Stadt Freund-schaft zu halten und sie bei ihren Privilegien, Freiheiten,Gesetzen und Gewohnheiten zu schützen, so lange bis erihr 3000 schwere rheinische Gulden zurückgezahlt habe.Diese Freundschaft soll noch sechs Wochen nach der Be-zahlung dauern. Die Urkunde ist vom Grafen Ruprechtvon Virneburgh mitunterschrieben. Dass diesem Vertrageein gespanntes Verhältniss zwischen Achen und Lüttichvorherging, deutet die von H. Loersch herausgegebene Chro-nik zum Jahre 1421 an. In diesem Jahre war Colyn BeissclBürgermeister. (Quix, Gesch. d. Dominikanerklosters S. 10.)

In einem Streite des Herzogs Johann IV. von Brabantmit seinen Ständen gerieth Johann von Büren, Probst zuAchen und zugleich Schatzmeister von Brabant, nebst an-dern Anhängern des Herzogs in die Gefangenschaft derBrüsseler, aus welcher er sich in der Nacht nach demFrohnleichnamsfeste im Jahre 1423 durch die Flucht ret-tete. Die Chronik von H. Loersch sagt, er sei nebst sechs