■
»i
102
I 'äs.;
wm
]
ii
|^^
bordüre, die der auf fol 14a des Freiburger Saoramentars nachgebildetseiu könnte. Die Höhung und Einzeicbnung ist hervorgebracht durchWeiss, Schwarz, sowie Hellrosa und dunkleren Lokalton. Die Blattrippeusind mit weissen Punkten besetzt. Auf die Bordüre folgt ein dünner,rotkonturierter Silberrahraen, auf diesen ein dunkelgrüner mit rotemKontur nach innen; ein weisser Konturstrich schliesst nach dem innerenhimmelblauen Grund zu ab. Die nach aussen weiss, nach innen rotkouturierte Mandorla ist regenbogenartig in verschiedenen Farben abge-stuft (zinnoberrot, rosa, weiss, hellblau, dunkelblau, schwarz, silber).Der innere Grund ist golden. Der Erlöser sitzt auf einem Regen-bogen, der durch ähnliche Farbengebung wie die Mandorla bezeichnetist (gelb, rot, grün, weiss, rosa, rot, schwarz). Die rechte Handist im lateinischen Gestus segnend erhoben, die linke Hand hält einBuch und ein silbernes Kreuz. Das am rechten Arme sichtbareUntergewand ist grün, das Obergewand rosa mit roter und starkerweisser Höhung und Falteneinzeichnung, sowie einem silbernen, schwarzumrissenen Clavus, der zwischen rechter Schulter und Leib sichtbarherabläuft, der Mantel ist blau mit silberner Bordüre und braun-gelbem Saume; die innere Seite des Mantels ist rosa. Die Faltenauf dem Mantel sind in Schwarz und Dunkelblau angegeben. Die rechteBrust und der rechte Arm sind e^couig, desgleichen sind frei von derBedeckung des Mantels das linke Knie und der linke Fuss. Ein Zipfeldes Mantels liegt über der rechten Schulter. Die nackten Füsse sindschwarz umrissen, derselbe Kontur scheidet die Zehen von einander.Das rotbraune Fussbrett zeigt oben ein Marmormuster, der nur wenigsichtbare vordere Teil ist grün mit weissem Eckkontur; drei kleinerote, weissumzogene Rundfensterchen schmücken ihn.
Die Finger der rechten Hand sind nach aussen schwarz, nachinnen (zur Scheidung von den andern Fingern) rotbraun konturiert.Das Buch in der linken Hand hat einen weissen, rotgestrichelten Schnittund eine gelbbraune Decke mit dem bekannten, schon in der altchrist-lichen Kunst gebräuchlichen Edelsteinmuster (4 oder mehr Steine ingriechischer Kreuzform um einen Mittelpunkt). Die grünen Edelsteinesind rot umrissen; dazwischen sind weisse Punkte eingestreut. Dersilberne Kreuznimbus ist rot und weiss konturiert. Die Einzeichnungdes Kreuzes wird bewirkt durch vier goldene, rot und weiss umrisseneBalken, auf denen je ein Punktmuster (4 rote Punkte in griechischerKreuzform um einen grösseren Mittelpunkt angeordnet) ruht.
Christus trägt einen kurzen, graubraun-gelben Spitzbart und einen