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vnder. XVI. huysser. Jn dem jair. MCCCCC. VI. ind is geendet vpsent Joris auent in dem April.'
Den Vokalismus können wir ausser acht lassen, er hat sich inkeiner Weise geändert und liegt noch 1535 vollständig ungetrübt vor.Was die Konsonanten angeht, so finden wir neben mhd. t und -b-,welche als kölnisch d und -u- (-f) erscheinen, einige bemerkenswerteErscheinungen, wovon Einzelnes freilich nordwärts von Köln weist:
1. mhd. pf = p 1 ) in perde, plach, plegct A2a, B2a, E4a.
2. mhd. / = p im Auslaut vp; und Inlaut nach Liquiden:A3a werpe, helpe, mit der hulpen; A3b toerpe (Imp.); B4b syn hulper;neben A3a geheißen; A4a helff'en, tzo hulffen.
3. mhd. ch im Inlaut und Auslaut = -7c- (-ck): A3a syngebreken; syn gebreclc neben A3b syn gebrech.
4. mhd. h zwischen r und t fällt fort: A2b vorten Dat. Sg. 2 ).
5. w vor r ist erhalten in ivraech B4a.
Es ist dabei natürlich, dass die für den Dialekt so charakteristischenWörter wie dat, he, men noch in voller Blüte stehen; auch die Formbesät (B4a) ist belegt. Aus dem Gebiete der Konjugation ist besondershervorzuheben, dass die 2. Sg. Ind. und Konj. Praes. und Praet. auf -sausgeht: A3b du hays; Bla du lyes; B2a du icoldes; A3b dastuintfanges. Anderseits B4a du mögest, A3b du salt. Im Praet. derschw.. Verba steht -de, nur nach stimmlosem Laut t : A 2 b ofenbairde,A3a soichte.
Deklination. Sämtliche Femin. auf -ö sind in die schwacheDeklination in -ön übergetreten: A2b mit groisser vorteil, A4a tzohülfen; ebenso die ;/<r>-Stämme: B4a der sunden (Gen. Sg.).
III.
Noch 1517 ist an diesem Bilde wenig geändert; mir liegt deroben erwähnte ,Sent Salomoen martyr/ myt seuen kynden maccabeenfiguren/ der smertz ind druck Marie/ ind lyden yrs kyndes Jesu' o. 0.(Panzer, Annalen, Zusätze S. 142 (874b); Kgl. Bibl. Berlin) vor; diebei dem Jahre 1506 erwähnten unverschobenen Formen vp, dat, dit u. a.sind seltener; es erscheint offeren, in de lucht (-cht = -ft); der Voka-lismus hat keinerlei Umgestaltungen erfahren.
') Für sich steht -ff- in offer B2a, welches sich sehr lange hält(noch 1549); vgl. Weinhold, Mittelhochdeutsche Grammatik § 175.2 ) Weinhold, Mhd. Gr. § 244.
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