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Berichtigungen und Ergänzungen.
Philipp II. Z. 4 v. u. 1. Lindern st. Linderen. — S. 336 Z. 1 ff.: DieUrkunde von 889 ist unecht, vgl. Philippi, Osnabriicker Urkb. 1 (Osna-brück 1892), S. 45. Dort heisst es unam (st. primam) in Botbarten(st. Boxbarten) .... quartam in Chirichberge (st. Anirihberge). Z. 14v. u.: Düren wird im Itiner. Antonin. nicht erwähnt. — S. 337 Z. 15 st.besingende Wohl richtig besitzende. — Z. 15 1. curtem st. curtim. —S. 338 Z. 4 1. Wekbeker st. Weckbecker. — Z. 15 1. terr st. ter. —Z. 23: Uebach s. oben. — S. 339 Z. 21: Die Capelle ist nach neuernUntersuchungen der karolingischen Zeit angehörig. — Z. 14 v. u.:„Richtrich, Bardenbach et Bruge". Lac. Urkb. II S. 180 (v. J. 1248).
— Z. 2 v. u. 1. Müntz st. Münz. — S. 340: Was hier von Müntz ge-sagt ist, bezieht sich auf Mündt; über letzteres vgl. Zeitschr. desAachener Geschichtsvereins VIII, S. 280 ff. — Z. 20 1. Schophoven st.Schopshoven. — Z. 11 v. u.: Remmelberg hiess ein Theil des heutigenDorfes Langerwehe; vgl. Kaltenbäch, der Regierungsbezirk AachenS. 255 ff. — S. 340 Z. 3 v. o. einzufügen: Beim Abbruch des Thurmesder alten Kirche wurde im Mörtel des Bruchsteinmauerwerkes eine sogrosse Menge von Scherben römischer, mit aufstehenden Fittigen ver-sehener Rinn- und gekrümmter Deckziegel (imbrices et tegurae)gefunden, dass die Annahme einer bisher unbekannten römischen An-siedelung an dieser Stelle berechtigt erscheint. Der interessanteste Fundist ein bis auf die leider abgebrochene Bedachung vorzüglich erhaltenerMatronenstein von 0,70 Meter Höhe und 0,45 Meter Breite. Derselbewar, wie auch die vor 30 Jahren in Zülpich gefundenen, den MatronaeCuchinehae, Vesuniahenae, Fextumehae gewidmeten Steine mit derSchrift nach Innen gemauert, und diese dadurch vor Verletzung geschützt.Wir lesen:
MATRONLS
IVL-M3IHIABVS
dALBANIVS
IVSTINVS
PRO SE . •% . SV
IMP . IPS . L . M (?)
Ob am Anfange der dritten Zeile ein B gestanden und der Name desWeihenden Balbinus st. Albinus Justinus zu lesen ist, bleibt dahin ge-stellt. Der Schluss der fünften Zeile heisst: et suis, die sechste Zeile:imperio ipsarum libens merito. Der Stein bereichert unsere Kenntnissder topischen, d. h. von dem hauptsächlichsten Ort der Verehrung ab-geleiteten, ursprünglich keltisch-gallischen Namen dieser Schutzgottheitenum die Matronae Julineihiae, die wir weder in de Wal's „de moeder-godinen" (Leyden 1846), noch in den bezüglichen Veröffentlichungendes Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande verzeichnet finden,die aber, wie ihr Name andeutet, offenbar zu dem Juliacum in Beziehungstanden. Ob den Stein in dem nicht erhaltenen oberen Theile Bildwerkgeschmückt habe, liess sich leider nicht mehr feststellen, obgleich dieBeschaffenheit der Bruchstelle das ehemalige Vorhandensein von solchemwahrscheinlich macht. — S. 341 Z. 20: Der Titel lautet richtig: MerssaiElectorum ecclesiast. . catalogus, hier scheint aber ein anderes Werk gemeintzu sein; in jedem Falle ist „Mersaei" zweifach unrichtig. Ueber den h. Ar-noldus vgl. Steffens, der heilige Arnoldus von Arnoldsweiler, Aachen 1887.
— S. 343 Z. 8: Moersassin ist nicht Morsen (richtig Merseh) bei Jülich,sondern Morschenich bei Düren; vgl. Annalen d. hist. Vereins f. d. N.
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