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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
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Capellae.

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9. S. Anna-Lob, abgebrochen, lag an der Nordseite vonS Maria im Gapitol. Im Kreuzgange an der Treppe links, wodas Crucifix steht, war der Bogen offen, an den sich ein Ganganschloss, der zur Capelle führte.

10. S. Servatius, auf der Johannstrasse, abgebrochen; siehatte den Raum der sog. Dampfmühle inne, jedoch nicht in demAlignement der anderen Häuser, sondern so weit von der Strassezurück, dass noch ein freier viereckiger Platz vor der Kapelle war.

11. S. Stephan, auf der Ecke der Hochpforte und derStephanstrasse, ist abgebrochen.

12. S. Maria Magdalena an Severin, abgebrochen; dieWohnungen des Pfarrers, des Kaplans und des Küsters von S.Severin stehen auf ihrem Grunde.

13. S. Matthäus, zum alten Dom genannt, auf der Mar-zellenstrasse, abgebrochen; das Haus Nr. 14 hat deren Platz inne.

14. S. Margaretha, auf dem Margarethen-Kloster (imVolksdialekt Margrothen-Kloster genannt) abgebrochen; sie stand,wenn man von der StrasseUnter Fettenhennen" auf den Platzgeht, am Ende desselben rechts.

15. S. Norbertus zu den Steinfeldern, abgebrochen;neben dem Hause Steinfeldergasse Nr. 3 ist ungefähr die Stelle,wo sie gestanden.

16. S. Johann auf der Breitstrasse, abgebrochen; dieHäuser Nr. 17, 19, 21 daselbst stehen an deren Stelle. S.Johannis Enthauptung, am 29. August, wurde das Titularfestder Kapelle gefeiert; die Knaben aus der Pfarrschule von S.Columba mussten dem Gottesdienste beiwohnen, wofür nachBeendigung desselben mehrere Körbe Birnen unter sie vertheiltwurden. Man nannte dieses Fest daher:Zum Birrejan".

17. Zum heiligen Geist, auf dem Domhofe, das frühereHaus Nr. 11.

18. S. Aegidius, an der Rechtschule, abgebrochendas Haus Nr. 2 und 4.

19. S. Elogius, auf dem Elogiusplatz, abgebrochendas Haus Nr. 6.

20. S. Agnes, auf der Ecke des Neumarktes und derAlten Mauer an Aposteln, abgebrochen das Haus Nr. 28.

21. S. Nikolaus bei S. Marien im Capitol (S. Nikolausvon Tolentin), theilweise abgebrochen und umgeändert mit zuder dermaligen Mädchenschule von S. Marien.

22. S. Quintinus, leider abgebrochen, lag in dem Gartender ehemaligen Dechanei von S. Gereon, dermalen das HausNr. 5 auf dem S. Gereonshof.