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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
Entstehung
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634
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634 Die kirchliche Vergangenheit Kölns in der Gegenwart.

Kirche ist jetzt die Pfarrkirche für den neu errichteten Pfarr-bezirk zur h. Maria in der Kupfergasse.

17. Ursulinarum auf der Makkabäerstrasse, ordinis S.Augustini; Kirche und Kloster bestehen noch unverändert.

18. S. Apolloniae im Mommersloeh, Canonissae reguläresordinis S. Augustini in der Stolkgasse neben dem Kloster S.Ignatii (cfr. F. 10).

Ausser den vorstehend genannten Kirchen führt das Ver-zeichniss der Köln. Zeitung von 1856 noch zwei weitere auf,welche unter die vorgenannten Rubriken nicht unterzubringen sind:

1. Garmelitessae de monte Mariae in der Weissbütten-gässe, ist abgebrochen und lag dort, wo die Weissgerberstikgassemit der genannten Strasse zusammenstösst.

2. Maria in der Römergasse, abgebrochen, befand sichEcke Rechtschule-Römergasse.

H.

Capellae quarum numerantur 32.

1. Allerheiligen,

2. S. Gregorius am elenden Kirchhofe,

3. S. Maria-Ablass bestehen noch alle drei, in ihnenwird regelmässig Gottesdienst abgehalten.

4. Maria in Jerusalem, ehemalige Rathscapelle, bestehtnoch, ist den Altkatholiken zum Gebrauch überwiesen; dasschöne bleierne Sattelthürmchen auf derselben wird noch täglichbewundert.

5. S. Thomas auf dem Domhof, lange Zeit eine Zucker-Raffinerie.

6. S. Nikolaus zum Waisenhaus, abgebrochen; sie ge-hörte zum alten Waisenhause auf der Maximinenstrasse Nr. 24(die Häuser Nr. 9 und 11 auf der Johannstrasse stehen aufderen Stelle) und stand hinten mit dem Waisenhause in Ver-bindung.

7. S. Notburgis zur Wälschen Capelle, abgebrochen,war dicht an die Südseite von S. Maria in Capitolio angebaut.

8. Zum grossen Armenhause, spurlos verschwunden;sie gehörte zu der Besitzung der Herren Camphausen. DieRheinaustrasse sowie deren Häuser, Gärten etc. stehen auf demTerritorium.

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