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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
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Ecclesiae collegiatae civitatis Coloniensis.

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B.

Ecclesiae collegiatae civitatis Coloniensis.

1. Ecclesia Metropolitana, jetzt auch Pfarrkirche, 1880vollendet. Das Capitel bestand aus 24 Prälaten und Kanonikern,20 Domicellaren und 25 Domvikaren.

2. S. Gereonis, jetzt Pfarrkirche statt der abgebrochenenS. Christophoruskirche. Das freiadelige S. Gereonsstift bestand aus17 Prälaten und Kanonikern und 22 Vicaren. Der westwärtsan der Kirche befindliehe schöne Kreuzgang und das Dormitoriumwurden im Anfang dieses Jahrhunderts abgebrochen.

3. S. Severini, früher zugleich Pfarrkirche (cf. A. 12), alswelche sie auch jetzt für den Pfarrbezirk S. Severin besteht.Das Archidiaconal-Stift S. Severin setzte sich zusammen aus 30Prälaten und Kanonikern und 11 Vicaren.

4. S. Guniberti, war früher zugleich Pfarrkirche (cf. A. 16);das Archidiaconal-Stift S. Guniberti bestand aus 23 Prälaten undKanonikern und 13 Vicaren.

5. S. Andreae, jetzt Pfarrkirche an Stelle der frühernS. Pauluskirche. Das Stift umfasste den Dekan, 20 Kanonikerund 16 Vicare. Der Kreuzgang und das Dormitorium sind ab-gebrochen; sie lagen westwärts der Kirche, dort, wo jetzt dieSchule und die Strasse zwischen dieser und der Kirche sichbefindet.

6. SS. Apostolorum, früher zugleich auch Pfarrkirche(cf. A. 15). Dem Stifte gehörten ausser dem Probst und Dekan30 (zuletzt 40) Kanoniker und 6 Vicare an. Der Kreuzgangan der Südseite und die Vorhalle an der Nordseite sind ab-gebrochen.

7. B. Mariae Virginis in gradibus. Die Kirche nebstden Stiftsgebäulichkeiten lag östlich vom Dom. Die Kirche warim romanischen Stil gebaut, während das Chor im gothischenStil aufgeführt war. Das Stift zählte ausser Probst und Decane,20 Kanoniker und 12 Vicare.

8. S. Georgii, gegenwärtig die Pfarrkirche für den Pfarr-bezirk von S. Jacob an Stelle der abgebrochenen frühern gleich-namigen Kirche. Ausser dem Decan gehörten 20 Kanonikerund 8 Vicare zu diesem Archidiakonal-Stift.

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