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626 Die kirchliche Vergangenheit Kölns in der Gegenwart.
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9. S. Johannis-Baptistae, auf der Severinstrasse, be-steht noch unverändert.
10. S. Mariae Virg. ad Indulgentias, lag auf demMaria-Ablassplatze, an der Südseite der gleichnamigen, jetzt nochbestehenden Kapelle.
11. S. Pauli, besteht nicht mehr; lag an der Ecke derMarzellenstrasse und des Andreasklosters.
12. S. Severini, war zugleich Stiftskirche (cfr. B. 3).Ursprünglich zu Ehren der hh. 'Cornelius und Gyprianus erbaut,erhielt sie ihre jetzige Benennung nach dem h. Severinus, dessenGebeine in dieser Kirche ruhen.
13. S. Brigidae, abgebrochen, lag an der Südseite vonGross S. Martin so zwar, dass das Gewölbe sich theilweise aufdie Seitenmauern der Abteikirche stützte. Die frühere Abtei-kirche S. Martin bildet jetzt die Pfarrkirche für den gleichnamigenPfarrbezirk.
14. S. Mauritii, zugleich Klosterkirche für die Ordens-frauen S. Benedicti (cfr. G. 5). Die alte im Jahre 1144 imromanischen Stile erbaute Kirche wurde 1860 niedergelegt undan ihre Stelle 1861—1865 die jetzige gothische Kirche erbaut.
15. SS. Apostolorum (zugleich Stiftskirche), am Neumarktgelegen; die jetzige Kirche ist ein Bau aus der Blüthezeit derromanischen Periode.
16. S. Cuniberti, (zugleich Stiftskirche) im Norden derStadt am Ufer des Rheines gelegen, wurde 1247 durch denErzbischof Konrad von Hochstaden consecrirt. Der Kreuzgangund die Stiftsgebäulichkeiten, welche an der Nordseite der Kirchelagen, sind abgebrochen. Die Vorhalle an der Westseite ist nachEinsturz des Thurmes (28. April 1830) beseitigt worden.
17. S. Christophori wurde im Jahr 1810 niedergelegtund lag dort, wo die jetzige S. Christophstrasse an den Gereons-driesch anstösst, nördlich von S. Gereon.
18. S. Joannis Evangelistae, abgebrochen, stand aufdem Domhof, dicht an der Südseite des Domes.
19. B. Mariae Virginis in Pasculo (im Pesch), jetztabgebrochen; sie lag an der Nordseite des Domes, theilweiseauf den Fundamenten des Kreuzschiffes, wo jetzt die Orgel sichbefindet. Dieselbe war die Pfarrkirche für alle diejenigen, dieam Dom angestellt waren, und deren Angehörige.
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