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wissenschaftlichen Institution erbrachten Leistung abstufen.
Zwei Vorteile ergeben sich für den Verlag bei den Varianten (2) bis(5). Der Autor kann kein Manuskript mehr abliefern, das noch derBearbeitung bedarf; und er kann während der Weiterverarbeitungseinen Text nicht mehr verändern. Die für den Verlag aufwendigeVorbereitung des Manuskripts für den Satz entfällt ebenso wie jedeAutorkorrektur während des Korrekturenganges.
In der letzten Variante bietet sich eine Möglichkeit dar, die imAugenblick noch absurd anmuten kann. Gleichwohl dient sie nichtnur der Komplettierung der Skala. Die nächste Phase in derEntwicklung neuer Technologien dürfte durch „intelligente Ko-piergeräte" repräsentiert werden, das heißt: durch Kopiergeräte, dienicht nur wie die bisherigen einen bereits existierenden Textreproduzieren, sondern durch entsprechende Steuerung auch va-riable Texte auszudrucken vermögen. 6 Damit wird eine gänzlichneue Form des on-demandPublishing möglich, die sich gerade unterder Voraussetzung des elektronischen Manuskripts' für Klein- undKleinstauflagen anbietet. Es muß in Betracht gezogen werden, daßdie wissenschaftliche Institution künftig über solche Vervielfäl-tigungseinrichtungen verfügt, wie sie bereits heute Laserdrucker u.a.einsetzt.
Ob der Verlag unter diesen Bedingungen noch die Stelle bleibenkann, an der in letzter Instanz über die Einzelheiten der Satz-einrichtung entschieden wird, muß zumindest als offene Fragegelten. Natürlich ist eine Absprache zwischen Autor und Verlagerforderlich, aber sie wird möglicherweise in Zukunft vor Beginnder Niederschrift stattfinden und bereits zu diesem Zeitpunkt dietechnischen Details einschließen müssen. Die Entwicklung vonLichtsatzprogrammen, die den Anforderungen des wissenschaft-lichen Buches genügen, ist aufwendig, und schon aus diesem Grundwird die Rolle der wissenschaftlichen Institution stärker als bisherins Gewicht fallen. 7 Die wahrscheinliche Entwicklung wird zu einerSituation führen, in der für die ,Grundtypen' der wissenschaftlichenMonographie Standardprogramme zur Verfügung stehen. Je be-reitwilliger man sich, auch von Verlagsseite, zu einer solchenLösung entschließt, umso eher wird die Literaturproduktion wieder
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