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IV. Möglichkeiten für die Zukunft
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1. Utopien und Realitäten von morgen
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Man darf die Pflege der Bibliotheken mitder Pflege des Waldes vergleichen. DieSünden und Vernachlässigungen rächensich erst an den Kindern und Enkeln;daher auch umgekehrt: die Kinder undEnkel werden den Schatten der Bäumepreisen, die wir gepflanzt haben. Es ge-nügt nicht, den alten Bestand zu erhaltenund für die nächsten Zwecke zu vermeh-ren; es gilt auch hier, aufzuforsten undneue Gebiete zu gewinnen.
Adolf von Harnack(1905)
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Literaturversorgungssysteme lassen sich nach ihrer Komplexitätklassifizieren. 1 Die einfachste und wirkungsvollste Form der Li-teraturversorgung besteht in einem zureichenden Reservoir am Ortder wissenschaftlichen Arbeit. Der Handapparat und die Privat-bibliothek sind ebenso Beispiele dafür wie die Spezialsammlung ineinem Institut oder die verschiedenen Bedürfnissen dienendeGroßbibliothek. Das gemeinsame Kennzeichen dieser Präsenzbe-stände ist ihre Unabhängigkeit von jeder Form der Fernversorgung.
Die Ergänzung von Präsenzbeständen durch Fernversorgung istnach vier Modellen möglich. Das erste wird durch eine zentrale
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