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Staatsbibliothek, die Frankfurter Bibliothek und die Staatsbiblio-thek Preußischer Kulturbesitz; zur zweiten noch die Landesbi-bliothek Stuttgart und die Universitätsbibliotheken in Köln, Bonnund Saarbrücken. 26 Sieben der acht Bibliotheken sind Sonder-sammelgebiets-Bibliotheken der Deutschen Forschungsgemein-schaft, aber schon die Bibliothek mit dem fünftgrößten Aufkommen(Stuttgart) gehört nicht dazu. Die Grenzen zwischen Sondersam-melgebiets-Bibliothek zur Deckung eines wissenschaftlichen „Spit-zenbedarfs" und genereller nationaler Ausleihbibliothek sind alsofließend.
Jedes Jahr wird eine dem Gesamtbestand einer gut ausgestattetenUniversitätsbibliothek äquivalente Buchmenge aus den Regalengenommen, durch die Lande geschickt und wieder in die Regalezurückgestellt. Bei den besonders belasteten Bibliotheken macht dieFernleihe mehr als ein Drittel ihrer Ortsbenutzung aus. Gemessenan der Aufgabe dieser Bibliotheken stellt dies nicht nur eineÜberlastung dar, sondern auch eine erhebliche Reduktion ihresLeistungspotentials und damit eine Nivellierung in der Spitzen-gruppe der Bibliotheken. Ist es sinnvoll, gerade bei den großenUniversalbibliotheken die Einschränkung ihrer Brauchbarkeit amOrt zum Maßstab ihrer Effizienz zu machen?
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