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Buch, Bibliothek und geisteswissenschaftliche Forschung : zu Problemen der Literaturversorgung und der Literaturproduktion in der Bundesrepublik Deutschland
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Prozesses so beschrieben:

The dominant motivation of a good scholar is his preoccupation with a questionwhich he, with a constant methodological awareness, refines into sharper questions.The question is his chief tool for investigation. The quality of scholarship depends onthe quality of the question. Hazy question, hazy answer; clear question, clear answer;dumb question, dumb scholarship.... In pursuit of tentative answers to his question,the humanist relies on heuristic devices, tools of discovery, such as 'ideal-type'constructions, systematic conceptualizations, mental constructs that in his world mayembody something like normative assumptions and notions concerning man'sbehavior, the categories of his mind, the character of his creations, like genres, forinstance. These rarely have the sharp crispness and the logical clarity of scientifictheories, but they may play a similar role. Guided by his question, he must determinethe relevance and suitability, the reliability of his data. He cannot experiment on hisdata, but he may be able to run thought-experiments, think through the 'if-propositions', and try to separate out, in a painfully tenuous sort of labor, theadequate causes of events. 12

Das kann - prototypisch ausgeführt - für alle Disziplinen gelten.Wie die naturwissenschaftliche Hypothese initiiert die Frage desGeisteswissenschaftlers einen zielgerichteten Prozeß, in dessenVerlauf die relevanten Daten aufgefunden werden. Allenthalbenvermittelt die Beschreibung die Vorstellung von einer sukzessivenBewegung, die von Detail zu Detail führt.

In seinen wissenschaftstheoretischen Überlegungen hat Sir KarlPopper unter dem Titel "The Bücket and the Searchlight: TwoTheories of Knowledge" unterschiedliche Auffassungen von derErkenntnisgewinnung gegenübergestellt: 13 die meist mit einer na-iven Induktionstheorie verbundene Vorstellung, daß sich immenschlichen Geist wie in einem Behälter Wahrnehmungen vonselbst ansammeln, und die auf der entgegengesetzten Positionberuhende Vorstellung, daß die Erkenntnis durch eine von Leit-erwartungen bestimmte aktive Beobachtung zustande kommt. Un-abhängig von den theoretischen Problemen, die sich mit diesenAnsätzen verbinden, ergibt sich aus der zweiten Auffassung dasangemessene Verständnis dessen, was sich in der Forschungspraxisnicht nur der Naturwissenschaften, sondern auch der Geistes-wissenschaften abspielt.

Sofern die geisteswissenschaftliche Forschung auf die textlicheÜberlieferung als empirische Basis bezogen ist, erfordert die

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