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1 (1873) Provinzen Starkenburg und Oberhessen
Entstehung
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schuft beibehalten wurde und so ein sogenanntes Halbstift ent-stand. Die Verbindung mit Cclliugcn (so hieß die Zcllkirchemit den sie umgebenden Gebäuden) wurde aber nicht abge-brochen, sondern von Babenhauscn aus an gewissen Tagenpünktlich ucrschen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch dieGcMc erhoben. Nach der Reformation in Babenhauscn (seit1545) wurde der Gottesdienst von Seligcnstädtcr Klostcrgcistlichcnbesorgt, um aber doch die Gefalle zu erhalten, wurde nacheiner beiderseitigen Ucbcreinkunst bestimmt, daß die Geistlichenaus Babenhauscn ans Markustag, an welchem Tage die Zcll-kirche als Wallfahrtskirche stark besucht wurde, während desGottesdienstes eiucn Kelch mit Paten« auf den Altar stellensollten, worauf Präscnzmcister uud Glöckner 21^2 kr. erhieltenund auf Kllthariücntag ihre Gefalle bezogen. So dauerte dieSache bis zum Jahr 1816, worauf die Kirche, einschließlichder 2 Glocken, um 329 fi. 30 kr. verkauft und 1820 abge-brochen worden ist^).

Im Jahr 1452 schlägt Graf Reinhard III. von Hanauden Richtern zu Nschaffcnburg zum St. Katharincn-Altar imHospital zu Babenhauscn, der durch das Ableben Johanns vonDüdelshcim erledigt worden, den Reinhard Heyger vor^);1491 bekennen Pfarrer und Altaristen der Pfarrkirche zu Babcn-hausen, Peter Heiderich, Kaplau im Schlosse, und Oswald(von) Dildclshcim, Altarist im Spital, daß Graf Philipp II.von Hemau-Lichtenberg eine Gülte vou 10 fl., ablösbar mit200 fl., ihnen verschrieben, wofür sie für ihn, seine GattinAnna von Isenbnrg und deren Erben wöchentlich 2 Frühmes-sen und Vigilicn in gedachter Kirche halten wollen °); 1520bekennen die Baumeister der Pfarrkirche zu BabeuhllUsen, daßHermann Gippel an diese Kirche eine Stiftung von 10 fl. ge-

') Vgl. Steiner, Bachgau ll. 207-14 u, Dahl, der achtzehnte Oktober

1817, S. 45-62.">) Darmst. Archiv, vom. post, oironmois, <lui (2, Jan.). Orig.°) Das. Mllnt, nach Ostern (4. April). Orig.

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