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1 (1873) Provinzen Starkenburg und Oberhessen
Entstehung
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III. Ritter-Men.

2. 3»ljllnniter-Ürdei!.Im Jahr 1048 erbauten Kaufleute aus Amalfi, einersüdöstlich von Neapel gelegenen Stadt, zu Jerusalem eineKirche, und errichteten auch ein Kloster, das sie dem Johannesdem Täufer widmeten, und dabei ein Doppclhospital, das einefür Manns- und das andere für Frauenspersonen und jedesmit einer Kapelle. Die Mönche dieses Klosters führten denNamen Iohanniter oder Hospital-Brüder, und waren zu Ver-pflegung der Kranken und Armen und zur Beschützung derWallfahrenden verpflichtet. Der zweite Vorsteher der Hospitantenoder Iohanniter, Raymund du Puy, fügte zu Anfang des12. Jahrhunderts seinem Orden zu dem bisherigen Diensteauch noch den zweiten Dienst bei, dessen Gliedern, außer demGelübde des Gehorsams, der Ehelosigkeit und der Armuth,noch die Vertheidigung der Kirche gegen die Ungläubigen ob-liegen sollte. Die Ordcns-Genossen wurden nun in drei Klassengetheilt, nemlich in Ritter, in Priester und Kaplane und indienende Brüder, welch Letzteren die Verpflegung der Krankenund die Begleitung der Pilgrimme oblag. Trotz aller Tapfer-keit gegen die Ungläubigen wurde der Orden zu Ende des12. Jahrhunderts aus Palästina vertrieben, worauf derselbeCypern eroberte, dieß aber auch verlor, und sich dann, 1309,auf der Insel Rhodus festsetzte. Von dieser Insel wurden dieRitter, nach derselben Rhodiser-Ritter genannt, von dem türkischenSultan Soliman II., 1522, vertrieben. Sie gingen nun An»fangs nach Candia, sodann nach Venedig, Rom, Viterbo, vor-nehmlich aber nach Nizza, Villa Franca und Siracusa, bis