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Rechnungen vorkommt, und welche dem h. Nikolaus geweihtwar, hatte 2 Altäre, ncmlich: 1) Altar zum h. Nikolaus(Hauptaltar); 2) Altar zur h. Maria (um 1338 gestiftet).Sodann sind noch folgende Altäre zu nennen: 3) Altar zurh. Ottilie in der Kapelle auf dem Kirchhofe; 4) Altar zur h.Katharine, Anna und Martha im Hospitale; 5) Altar zumh. Kreuz in der Kreuzkapellc im Walde'); 6) Altar zum h.Georg (1484 der neue Altar genannt); ?) Allerheiligen-Altar;8) Frühmcsser-Altar. Die 3 letzteren Altäre standen theilsim Schlosse zu Babcnhauscn und theils in den Kirchen zuLangenbriiöen und Zellhausen. -
Der Ursprung dieses Halbstiftcs ist mit vieler Wahr-scheinlichkeit in einer früheren Verbindung von Geistlichen inCelle^) zu suche». Emma stiftete mit Hilfe ihres Gatten Egin-hard, sich und ihrer Schwester Gisela ein kleines Kloster odereine Zelle samt einer Kapelle in einer etwas abgelegenenWaldgegend, unfern Seligenstadts (westlich unweit Zellhauscns),woselbst Gisela (Emma f zu Seligenstadt wahrscheinlich imJahr 840) mit noch andern Jungfrauen lebte, und die mitHilfe einiger Priester den Gottesdienst errichtet haben. Soweit die Sage. Hier hatte sich ein geistlicher Verein gebildet,der sich aber später, aus unbekannten Ursachen, bewogen fand,sich nach Babenhauscn zu wenden, wo in der Kirche von Altersher eine Oonßi-eßatio ^resb^toruw bestand, wo die Genossen-
') Diele Kapelle, die 1562 geschlossen, in deren Nähe der Kreuzmarktgehalten und die 1818 abgebrochen wurde, lag ^ St. von Vaben-hausen und in dessen Gemarlnng, zwischen der Chaussee, die vonVabenhansen nach Zellhauleu, und dem alten Wege, der von Naben»haus:n nach Seligenstadt führt, dicht an des Letzteren rechter Seite,südlich dicht nm Pfoffeuwald und bestehet diese Stätte uuu aus Acker-land.
2) Celle. Die Kirche dieses Orts, die Zellkirche genannt, stand westlich,fast nordwestlich, nicht weit von Zellhausen und in dessen Gemarkung.Man bemerkt noch jetzo an dem massenhaften Unterbau, wie ausge-dehnt die Gebäude gestanden haben.