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Die Kleidung der Franziskaner, denen ihr Stifter einenlangen Rock von grobem braunen Tuche, eine Kappe undHolzschnhe ohne Strümpfe und einen hürnen Strick um denLeib erlaubt hatte, bestand in einem langen Rocke von grobemgrauen wollenen Zcnchc, einer kleinen Kappe, einem dickenStricke um den Leib, an welchem eine knotige Geißel hing undin Holzschuhcn ohne Strümpfe.
Die Oberen der Minoritcn (Franziskaner) hießen Guar-dianc und die der Clarissinnen Aebtisfinncn.
24. Die Franziskaner (Tertiarierinnen) zu Vutzbach.
Das Kloster oder die Klause der Schwestern vom drittenOrden des h. Franz lag in der Nahe der damaligen „neuenSchule" zu Butzbach. Die Genossenschaften der dritten Orden(Tertianer) haben, weil deren Glieder, wie bereits oben be-merkt ist, meist in bürgerlichen Verhältnissen geblieben waren,kaum eine Veranlassung, als ein Ganzes aufzutreten, auswelchem Umstände auch die Seltenheit der sich auf sie bezie-henden Urkunden zu erklären ist.
Im Jahr 1470 erlauscht das St. Markusstift zu Vutzbachvon Bernchen, Bürger daselbst, einen Platz, auf dem nun zumTheil die neue Schule stehet, gegen einen, der dem St. Annen-Altare zustand, und nun zu Bernchens Hofraithe gehöret, wobeibestimmt wird, daß der Winkel, zwischen der Schule und desLetzteren Hofraithe gelegen, beiden Theilen mit gleichen Rechtendienen, so wie Bernchen von seiner Hofraithe zwischen derSchule und der „Sustern" Behausung jährlich 17 SchillingeZins entrichten solle ^); 1481 vertauscht Johann von Brubeck,Eidam Johanns von Colnhausen, feine Hofraithe zu Butzbach,gelegen an der Stadtmauer an der Griedeler Pforte, an Propstund Kapitel des St. Markusstiftes daselbst, gegen deren Hof-
') Butzbacher Copialbuch, Blatt 25. Hltela po»t >IoN3,uui» d»z>t.(25. Juni).