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1 (1873) Provinzen Starkenburg und Oberhessen
Entstehung
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MW

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Mainz den Hof Patershausen gegen ein Darlehen von 25,00 fl.pfandweise ein. Endlich hat Mainz den Hof, nachdem derselbeeine Zeitlang ein Lehen des Johann Rüdiger, dann des CasparFleischbcin gewesen, 1741 mit allem Zngehör, an den Grafenvon Schonborn mit Lehcns-Verband, um 33,000 fl. verkauft.

«. Nenel Franz's nun üssissi.

aa. Franziskaner.

Franz von Assissi, geboren 1182 zu Assissi, einer im Kir-chenstaate, südöstlich von Perugia gelegenen Stadt, verließ umsJahr 1206 das elterliche Haus, verlauste sein geringes Eigen-thum, zog ein Klostcrgewand an und gürtete sich mit einemStricke. Sein Beispiel fand Nachahmung, und 1208 stifteteer in der Kirche Porticclla oder Portiuncula bei Asfissi, die ervon den Benediktinern erhalten hatte, den Orden der Minoritcn,welchen 1215 Papst Innoccnz III. genehmigte. Der Ordenmehrte sich so schnell, daß bei dem ersten, 1219, bei Assissigehaltenen Generallapitcl bei 5000 Minoritcn gegenwärtigwaren. Franz begab sich nun nach Palästina, um den SultanMelehdin zu bekehren, was ihm aber nicht gelang, obgleich derSultan ihn sehr ehrenvoll entließ. Eine reiche Jungfrau vonAsfissi, die heil. Clara, hatte 1212 in der Kirche Portiunculavon Franz den Schleier genommen und sich mit einem rauhenGewände zu der strengen Lebensweise der Minoritcn einkleidenlassen. Das war der Anfang des zweiten Ordens des h. Franz,unter dem Namen „Arme Frauen", oder Clarisfinncn. Zudiesen beiden Orden war dcr Andrang so stark, daß FranzViele abweisen mußte. Clara wurde zu Montcfalco begraben.

Nach seiner Rückkehr aus Palästina fügte er den beidenKlassen seines Ordens, den Minoritcn und Clarisfinncn, nocheine dritte Klasse bei, welche die Büßenden beiderlei Geschlechtsenthalten sollte. Franz starb am 4. Okt. 1226 zu Asfissi undwurde unterm 6. Mai 1230 vom Papste Grcgorius IX. heiliggesprochen.