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Einleitung
schildern, so läßt es sich auch aus den konventionell typischen Figurender französierenden Buchmalerei ablesen: lichte, klare Augen, feiner, roter,rosenfarbner Mund, rosenblühende Wangen, lange, blonde Haare, weißeHautfarbe, weiße, schmale Hände, schlanke Gestalt.
Auch die mittelalterl. Musik 1 ist eine Schöpfung der Kirche. In dem litur-gischen Gesang, der aus dem jüdisch-altchristlichen Ritus stammt, warenfeste musikalische Formen gegeben, die im Gregorianischen Choral (um 600)gültige Bestimmung erlangten. Im 12. Jh., da der neuaufstrebende gotischeGeist zur manchfaltigen Erscheinung drängte, fand auch das musikalischeGefühl eine gesteigerte Ausdrucksfähigkeit und in Frankreich, dem Geburts-land des gotischen Stils, wurde auch der Musik durch den mehrstimmigenGesang ein neuer Aufschwung gegeben.
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