Druckschrift 
Teil 1 (1918) Die althochdeutsche Literatur
Entstehung
Seite
452
Einzelbild herunterladen
 

452 Nachträge und Berichtigungen.

Hans Naumann, Altdeutsches Prosalesebuch, Straßburg 1917.

Georg Baesecke, Einführung in das Althochdeutsche, Handbuch des DeutschenUnterrichts, 2. Bd. 1. Teil, 2. Abt., München 1918, gibt in der Einleitung einen großzügigenUeberblick über den Zusammenhang der sprachlichen und literarischen Entwicklung desAlthochdeutschen.

Zu S. 5 u. 13. Roethe, Deutsches Heldentum, Kaiserrede, Berlin 1906.

S. 15 Anm. 1. Th. v. Grienberger, Leudus, Beitr. 40, 127136.

S. 16. Gesang und Saitenspiel beim Gastmahl: Herm. Althof, Waltharii Poesis,2. Teil, Leipzig 1905, S. 123.

Zu chrotta: Kluge, SB. der Heidelberger Akad. 1915, 12. Abhandl. S. 4 f.

S. 17. Heldenlied: Heusler, Hoops' Reallexicon 2, 488497.

S. 21. Langobardische Sagen über Karl d. Gr.: Carl Hainer, Das epische Elementbei den Geschichtsschreibern des früheren Mittelalters, Diss. Gießen 1914, S. 29 ff.

S. 23. Wilh. Uhl, Winiliod, Teutonia H. 5, dazu K. Euling, Z. f. d. Phil. 46,459465.

S. 47 1. späkona, Sigrdrifumöl, Sigrdrifa,

S. 49. Wörter für Zaubern: Joh. Franck, Gesch. des Wortes Hexe, bei Jos. Hansen,Quellen und Untersuchungen zur Geschichte des Hexenwahns und der Hexenverfolgung,Bonn 1901, S. 652 f.

S. 49 Anm. 2. Cervulus, s. Cruel, Gesch. d. d. Predigt im MA. S. 31 f.

S. 52. Die Stelle bei Hrabanus gilt jedoch nicht unmittelbar für deutsche Verhält-nisse, da sie einer Rede des Bischofs Maximus von Turin entlehnt ist, vgl. Cruel S. 59 f.u. S. 32.

S. 55. Rätsel: R. Petsch, Rätselstudien, Beitr. 41, 332346; R. Petsch, Das deutscheVolksrätsel, Straßburg 1917, Trübners Bibliothek 6. 1. Älfrics.

S. 62 ff. Spielleute, Fahrende: Burdach, Walther v. d. Vogelw. S. 291 ff.; Burdach,Der mythische und der geschichtl. Walther, D. Rundschau 1902, Okt. S. 51; Roethe, Rein-mar v. Zweter, Register S. 636 a; J. Ilg, Gesänge und mimische Darstellungen nach dendeutschen Konzilien des Mittelalters, Jahresber. des Gymn. in Urfahr bei Linz, 1906; WlL-manns, Leben Walthers, 4. Aufl. besorgt von Michels S. 118 u. Anmerkungen S. 390395.

S. 64. 1. Milstätter. MOllenhoff.

S. 70 Anm. 3. Singen und lesen: Kraus, D. Ged. d. XII. Jhs. S. 128.

S. 74. Andreas Heusler, Deutscher und antiker Vers, QF. 123, Straßburg 1917.

S. 82, 2. Die Namen der lateinischen Monate und ihre Etymologie wurdenin der Schule gelehrt, wie ihre Aufnahme in das dem Alcuin zugeschriebene Lehrbuch Dis-putatio puerorum (Migne 101 Sp. 1117 f., vgl. Manitius, Gesch. d. lat. Lit. d. MA. 1, 281)zeigt. Die Stelle ist aus Isidors Etymologien Buch V Kap. 23 ausgezogen. Auch zur Ueber-setzung der Windnamen ist Karl durch die lateinische Schulgelehrsamkeit der Zeit ver-anlaßt worden. Sie stammen ebenfalls aus Isidors Etymologien, aus Buch XIII Kap. 11.Somit gehört auch diese Uebersetzertätigkeit zu den Bestrebungen Karls, deutscheBildung nach lateinischem Muster zu lehren.

S. 82 Anm. 7. Clemens Bäumker, Der Anteil des Elsaß an den geistigen Bewegungendes Mittelalters, Straßburg 1912.

S. 87 1. Esoteriker.

S. 90 f. s. Hainer, Das ep. Element usw.

S.96ff. Zaubersprüche: Steinmeyer S. 365398; Wilhelm S. 29. 4953, KommentarS. 53. 125ff.; R. Heim, Incantamenta magica, Jahrbücher f. class. Philologie 1893, 19,Supplementband S. 463576. Zu den Merseburger Zaubersprüchen: J. Mansikka, s. obenS. 45; Jul. Schwietering, Der erste Merseburger Spruch, Z. f. d. A. 55,148156; Fr. vonder Leyen, Der erste Merseburger Zauberspruch, Bayer. Hefte f. Volkskunde 1, 270277;Roethe, Zu den altdeutschen Zaubersprüchen, SB. der Akad. der Wissensch. zu Berlin 1915S. 278 ff.; Reidar Th. Christiansen, Die finnischen und nordischen Varianten des zweitenMerseburger Spruches, Folklore fellows Communications 18, Helsingsfors 1915, dazu W.v. Unwerth, Berliner Jahresbericht 1915 S. 107 ff.; Edw. Schröder, Gott. gel. Anz. 1917,Juni (die Ansicht, daß der zweite Merseburger Spruch nicht germanisch-heidnischen Ur-sprungs, sondern Nachbildung entsprechender christlicher Segen sei, gewinnt weitere An-hänger).

S. 97. Stil der Zaubersprüche: Heusler, Hoops' Reallexicon 2, 446f.

S. 101 Anm. 1. Statt 155 1. 195. C. G. Groenewald, Der zweite Trierer Zauber-spruch, Z. f. d. Phil. 47, 372375.

S. 105. Zum Weingartner Reisesegen: E. Hoffmann-Krayer im Schweiz. Archiv f.Volkskunde 8.

S. 107. Zum Lorscher Bienensegen: Jos. Welz, Die Eigennamen im Codex Laures-hamensis, Untersuchungen zur deutschen Sprachgeschichte, hgb. vonR. Henning, H.4 S.llöff.S. 110. Contra rShin: Roethe a.a.O. S. 280282.