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Zu S. 61. ' Vgl. die städtische Ordnung Reichstagsakten 16, 171. Die Waf-fen abzulegen war beim Einritt Wenzels gefordert worden, aber, wie die Unruhenbewiesen, nicht geschehen.
Zu S. 61. 5 Reichstagsakten 16, 171 [3].
Zu S. 62. 6 In der Goldenen Bulle war die Reihenfolge der Mannschaftender Kurfürsten nicht festgelegt worden. Bei dem Einzüge Friedrichs III. ist dieReihenfolge Sachsen, Pfalz, Brandenburg, Trier. Mainz und Köln werden in derstädtischen Ordnung (Reichstagsakten 16, 171 [4]) nicht genannt. Der BerichtStablos nennt Sachsen, Pfalz, Lüttich, Jülich-Berg, nach dem Kaiser und KönigKöln, Mainz und Trier. Ein anderer läßt Lüttich aus und stellt Trier und Mainz um.Brandenburg kam später. Sachsen hatte als Marschall den Vorzug, der Pfalzgrafwohl als der Vornehmste. Dann war wohl auch der letzte Platz eine Ehrenstelle.Bei Maximilian: Jülich, Sachsen, Cleve, Pfalz, Trier, Mainz, am Ende des ZugesKöln und dann der Haupttrupp Jülichs. Doch auch da verschiedene Angaben. Esist also keine feste Ordnung vorhanden gewesen.
Zu S. 63. " Die Anordnung dieser letzten Gruppen ist nicht ganz deutlich
Zu S. 64. 8 Hier war die Anordnung der Goldenen Bulle, Cap. XXI., XXII.über den Platz der Kurfürsten nicht maßgebend, weil ja nicht die königlichen Insig-nien geführt wurden, sondern nur das Marschallschwert.
Zu S. 64. 9 Hormayr a. a. O. S. 152. Dazu kommen 2800—3000 Infante-risten. Vgl. auch Wrede a. a. O. 92ff. Die Artillerie wurde anderweitig geschickt.Bei dem Einzüge Siegmunds bezifferten die Herolde die Zahl auf 18000 Pferde(Reichstagsakten 7, 244). Windecke S. 467 gibt für den Friedrichs III. 17000 Pferdean. Aber die Zahlen sind wohl übertrieben. Eine sehr genaue Aufzählung über denEinritt König Ferdinands I. und seines Bruders Karls V. (1531) ergibt mindestens1846 Reiter, von Ausländern nur Ungarn. (Forschungen z. dtschen. Geschichte 23,349 f.)
Zu S. 64. 10 Classen a. a. 0. 24 wagt keine Entscheidung. Man muß aberdie Stelle bei Maurus (Schardius 19) dahin verstehen, daß Floris von Isselsteindeshalb den Aufmarsch vor der Stadt vorgesehen hatte, weil er dort die Truppenwegen der von Maurus ausdrücklich hervorgehobenen Enge der Königstraße auf-marschieren und zu engerer Kolonne: 3 Pferde nebeneinander, umformen wollte.Übrigens zwang auch die Breite der Stadttore zum Reiten zu höchstens drei Pferdenim Gliede.
Zu S. 64. 11 Die Stiftsaufzeichnung von 1442, die wohl maßgebend ist, sagt nur,,advenientibus eciam fratribus ex ordinibus mendicancium" (Reichstagsakten 16,176 E 1 !). die städtische Ordnung vom gleichen Jahre redet aber „von andern stiften"16, 172 [8], ein Bericht redet von den vier Bettelorden, danach alle Schüler und Chor-herren und alle Priesterschaft von der Stadt Aachen. Ztschr. Aach. Gesch. V. 9, 213.Bei dem Einzüge Maximilians wird der Kreuzherren und ihrer Tracht (rot u. weißesKreuz auf der Brust) ausdrücklich gedacht. Müller, Reichstagstheatrum 1, 32. BeiFriedrichs Krönung nennt auch ein Bericht das Stift St. Adalbert (Reichstagsakten16, 187).
Zu S. 64. 12 Dieser Figur wird öfter gedacht. Vgl. Classen 27, Anm. 2.Zu S. 65. 13 Das Recht auch bei Friedrich III. belegt (Reichstagsakten 16,*7 2 F73). Maximilian (Freher 32).
Zu S. 65. u Bei Siegmund wurde auch über dem Könige und der Königinje ein Himmel getragen. So derSavoyische Bericht. Der Baldachin wurde beim Einzugin Städte des Reiches öfters benutzt.
Zu S. 65. 1B Der Abt von Kornelimünster hatte bei der Krönung Sieg-munds mit dem Kölner diese Begleitung ausgeübt (R.T.A. 7, 246); das aber war nursein Recht, wenn kein Erzbischof da war (R.T.A. 16, 177).
Zu S. 65. 16 Vgl. die Ordnung der Stadt Reichstagsakten 16, 172 [io\.Krönung Maximilians (Freher 32).