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Die Kaiser- und Königskrönungen zu Aachen 813 - 1531
Entstehung
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IX. Die späteren Zeiten. Schluß.

Letzte Krönung in Aachen. Herabsinken ihrer Bedeutung. Krönungen

an anderen Orten. Verhalten Aachens dazu. Wien als Kaiserstadt.

Ende. Lob Aachens.

Aachen hat dann noch eine Königskrönung gesehen,1531, als Ferdinand, Karls V. jüngerer Bruder, in dessen An-wesenheit die Krone erhielt; schon war der Riß eingetreten,der fürder Deutschland spalten sollte, aus religiösen Gründenwar Kursachsen ein Gegner der Wahl und schon hatten sichdeshalb deutsche Fürsten auch gegen den Kaiser verbunden.In der Fo'ge gewann Frankfurt für sich als Krönungsort, wennauch nicht das Recht, so doch die Übung, freilich auch die nichtohne Ausnahmen.

Die Krönung war in ihrem staatsrechtlichen Werteimmer tiefer gesunken, ihre religiöse Bedeutung ward be-stritten, ihre alten Ceremonien lockten selbst dem jungenKaiser Joseph II. ein Lächeln ab, das er freilich nur auf derTreppe des Römers spielen ließ, wo der junge Goethe es beob-achtete. Alles das schädigte Aachen. Die habsburgischenKaiser kamen nicht mehr ins Reich, der Weg zur Wahl warfreilich ein notwendiger Gang, die Thronsetzung auf dem Altarim Dome zu Frankfurt war aufgekommen und ward wirk-samer. Der Weg nach Aachen ließ sich vermeiden, wenn dererwählte Kaiser und die Kurfürsten darin einig waren, derKrönungsstadt und der Krönungskirche nicht das Recht zubestreiten, sondern wenn man von Fall zu Fall erklärte, esseien sonderbare bewegende Ursachen eingefallen", man habesich dieses Mal entschließen müssen, das sei gar nicht dahingemeint, den Aachener Rechten irgendwie zu präjudizierenoder abbrüchig zu sein. Dagegen hatte Aachen kein Mittel,es bekam nach erfolgter KrönungReversale" mit schönen