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1 (1877)
Entstehung
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308
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308 Kap. VHI. Die sociale Mechanik. 2. Der Zwang.

die ganze Welt umfassen. Aber er bleibt hinter seinerAufgabe und hinler der Gesellschaft zurück, letztere istuniversell, er partikularistisch. Nur stückweise kann erdie ihm gewordene Aufgabe bewältigen, nur so, dass erdie Welt auflöst in kleine, geographisch begränzte Gebiete(Staatsgebiet, Territorium), sein Herrschaftsgebiet endetüberall mit den Gränzpfählen.

Das Problem der Herstellung des socialen Zwanges istdemnach der Punkt, wo Staat und Gesellschaft sich trennen,wo jener, indem er sich genölhigt sieht auf die vollendeteLösung des Problems, das ihm obliegt, zu verzichten, hinlerihr, die keine Gränze auf Erden kennt, zurückbleibt. Aberals fühlte er, dass er damit von sich selber abgefallen,treibt es ihn, die Kluft, die sie beide trennt, möglichsl zuverringern. Jeder lebenskräftige Staat hat den Trieb sichgeographisch zu erweitern, er hat ihn in demselben Maasse,in dem die gesellschaftliche Idee in ihm lebendig wird.Das grössere Gemeinwesen verschlingt das kleinere, undwenn die kleinen verschlungen und nur noch die grösserenübrig sind, entbrennt unter ihnen von neuem ein Kampfauf Leben und Tod, bis auch sie wieder zusammenge-schmolzen sind zu grösseren Staalscomplexen. So wirddas Format der Staaten immer grösser, von dem Duodez-format der kleinen Gemeinwesen des klassischen Alter-thums steigt es zum Octav, von Octav zu Quart, vonQuart zu Folio — jede Steigerung desselben bedeutet denUntergang von so und so vielen bisher selbständigen Ge-