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1 (1877)
Entstehung
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Kap. II.

Der Zweckbegriff beim Thier als Ausgangspunkt fürdas Zweckproblem beim Menschen.

Der Mechanismus des thierischen Willens; die Selbstbeziehung im

Zweck; das Gefühl der Daseinsbedingtheit; das Zweckproblem

beim Menschen.

Wir haben im Bisherigen das Resultat gefunden: keinWollen ohne Zweck; aber was der Zweck ist, wissen wirzur Zeit noch nicht, denn die Begriffsbestimmung, mitder wir uns vorläufig begnügt haben: Richtung des Wil-lens auf ein Zukünftiges, das er zu realisiren gedenkt,ist eine ungenügende und muss durch eine zutreffendereersetzt werden.

Wir können uns unser Suchen sehr erschweren odererleichtern je nach dem Punkt, wo wir es beginnen. Wirkönnen den Zweck suchen da, wo er zu seiner vollenEntfallung gelangt: auf dem Markt des Lebens, im buntensinnverwirrenden Gedränge der menschlichen Bestrebun-gen hier haben wir wenig Aussicht uns seiner so baldzu bemächtigen, denn proteusarlig wechselt er unausge-setzt seine Gestalt. Wir können ihn aber auch suchen