Kap. VII.
Die sociale Mechanik oder die Hebel der socialenBewegung.
1. Die egoistischen — der Lohn.
Die sociale Mechanik. — Der Verkehr. — Die Unzulänglichkeit desWohlwollens für den Verkehrszweck (Gefälligkeits- und Geschäftsverträge;römisches Verkehrssystem in älterer und neuerer Zeit). — Fundirung desgesammten Verkehrs auf den Egoismus: der Grundsatz der Entgeltlich-keit. — Die zwei Grundformen des Verkehrs — die erste: Tausch (Ver-schiedenheit des beiderseitigen Zweckes) reale Leistung und Gegenlei-stung; Fortschritt von der realen Gegenleistung zum Lohn; Erhebungdes Lohnes zum Aequivalent; die Organisation der Arbeit in Form desErwerbszweiges — der Credit — der ideale Lohn und die Combinationdesselben mit dem ökonomischen (Gehalt, Honorar; die Sustentation imGegensatz zum Lohn). — Die zweite Grundform des Verkehrs: Societät(Identität des beiderseitigen Zweckes; die Association, der Gemeinsinn,die Mängel der Form). Die Lichtseiten des Verkehrs; ethische Bedeu-tung desselben.
Das ist das Bild der Gesellschaft, wie die Wirklich-keit es uns täglich vor Augen führt. Rastlos bewegen sichwie in einer gewaltigen Maschine tausende von Walzen,Rädern, Messern, die einen in dieser, die andern in jenerRichtung, scheinbar völlig unabhängig von einander, gleichals wären sie nur für sich da, ja in feindseliger Stellungzu einander, als wollten sie sich gegenseitig vernichten —und doch wirken alle schliesslich harmonisch zu einem