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1 (1877)
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260
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260 Kap. VIII. Die sociale Mechanik. 2. Der Zwang.

gehender Art, und dieser Fortschritt des Verhältnissesbedingt auch den des zu seiner Behauptung erforderlichenMittels: die Steigerung des propulsiven zum compulsivenZwange. Der Hausherr, welcher die Familie gründet, mussdas Regiment im Hause haben, wenn das Haus bestehensoll, und die Natur selber hat ihm diese seine Stellung inihren wesentlichen Grundzügen vorgezeichnet, der Fraugegenüber durch das Uebergewicht seiner physischen Kraft*)und das ihm zufallende höhere Maass der Arbeit, den Kin-dern gegenüber durch die Hülflosigkeit und Unselbständig-keit, in der sie ihm Jahre lang gegenüber stehen, undderen Einfluss, auch nachdem sie herangewachsen sind,in dem Verhältniss, wie es sich während jener Periodeeinmal gestaltet hat, sich erhält.

So hat die Natur selber die Familienverbindung zueinem Verhältniss der Ueber- und Unterordnung be-stimmt und, indem sie jeden Menschen ohne Ausnahmedurch das letztere Verhältniss hindurch gehen lässt, dafürgesorgt, dass Niemand in die Gesellschaft tritt, der diesenGedanken der Ueber- und Unterordnung, auf dem derenganze Organisation in Form des Staats beruht, nicht schonvorher hat kennen lernen; die Familie ist für jeden Menschen

*) Die Sprache prägt seine Stellung aus durch das Wort: Haus-herr, die Bezeichnung der Hausfrau ist dem Geschlechte, diedes Hausherrn der Macht entnommen, ebenso das lateinischepaterfamilias im Gegensatz zu ma terfamilias, denn pater hangtetymologisch mit dem Machtbegriff (pot, potis, poteslas) zusammen,daher patronus = Schutzherr, und ebenso patrona = Schutz-herrin, während matrona das sexuelle Moment des Weibes festhält.