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1 (1877)
Entstehung
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155
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Der Erwerbszweig. Conespondenz desselben mit dem Bedürfniss. 155

empfunden worden ist, um die gesicherte Form seiner Be-friedigung hervorzutreiben. In einem Lande, in dem eszehn oder hundert Mal mehr Branlweinbrennereien als Buch-handlungen, Leihbibliotheken und weibliche Erziehungs-anstalten gibt, ist offenbar das Bedürfniss der Bevölkerungnach Brantwein ein unendlich stärkeres als das nachgeistiger Nahrung und weiblicher Bildung. Der Schlussvon dem Dasein oder Fehlen und dem numerischen Ver-hältniss, kurz von der Statistik irgend eines Erwerbszwei-ges auf den Intensitätgrad des ihm entsprechenden Be-dürfnisses ist ein absolut zutreffender. Wo das Bedürfnissgar nicht oder nicht in dem erforderlichen Maasse empfun-den wird, ist der Erwerbszweig unmöglich; wo dasselbeden nöthigen Höhengrad erreicht, ist auch sofort der letz-tere da. Es verhält sich damit eben so wie mit dem Er-wachen der Natur im Frühling. So lange die nöthigoWärme noch nicht da ist, schlägt kein Baum aus; ge-schieht es, so ist das ein Beweis, dass das nöthige QuantumWärme vorhanden ist. Ist der Verkehr das, was er seinsoll, so muss das System der menschlichen Bedürfnisse aufder einen Seite sein vollkommen adäquates Gegenstückfinden in dem System der Berufszweige auf der andernSeite. Daran dürfte in unserer heutigen Zeit wenig fehlen.Der Mensch, wie er leibt und lebt, wie er denkt undstrebt, mit allen Bedürfnissen des Leibes und Geistes, mitallen seinen Interessen, den niedersten wie den höchsten welchen Wunsch, welches Verlangen könnte er äussern,