Vorzug der Entgcllliclikeit vor der Uncnlgellliehkeil. 127
der Unentgeltlichkeil zur Entgcllliclikeit oder vom Gefällig-keitsfuss zum Ycrkehrsfuss hat sich noch an manchen andernVerhältnissen vollzogen, und wiederholt sich noch unterunsern Augen. Jeder, der dazu mitwirkt, erwirbt sich einVerdienst um die Gesellschaft, obschon er bei der grossenMasse dafür eher Tadel als Anerkennung ärndtet. Diemeisten Leute halten sich nur an die ihnen unbequemeSeite der Neuerung, dass sie fortan bezahlen müssen, wassie bisher umsonst hatten, ohne zu bemerken, wie reich-lich dieser Nachtheil durch die Vortheile derselben aufge-wogen wird. Ich kann mich der Aufforderung nicht ent-ziehen, diese Vorlheile hier in ihr volles Licht zu setzen.
Also der Vorzug des Geldes vor der Unentgeltlich-keil ! Nur das Geld ist im Stande, die Aufgabe des Ver-kehrs wirklich zu lösen d. h. das reale System der ge-sicherten Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse invollendeter Weise herzustellen. Das »Vollendete« desSystems liegt Iheils in der extensiven Erstreckungdesselben — das Geld befriedigt alle Bedürfnisse, dieedelslen wie die niedersten, und in jedem beliebigenMaasse, im grbssten wie im kleinsten — theils darin, dassdie Voraussetzungen zur Befriedigung aller gedenkbarenBedürfnisse auf eine einzige, unendlich einfache, ewiggleiche und berechenbare reducirt werden: das Geld. Esgibt Bemerkungen, die so platt scheinen, dass man sichfast scheut, sie zu machen, und deren man sich doch,wenn man eine Sache in ihr volles Licht rücken will,