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1 (1877)
Entstehung
Seite
118
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118 Kap. VII. Die sociale Mechanik. \. Der Lohn. Unentgeltlichkeit.

Diese Unvollkoninienheil der ganzen Einrichtung hatihr das Ende bereitet, und die Aenderung: der Uebergangzum Lohnsystein enthielt in socialer Beziehung einen gros-sen Fortschritt. Der Umschwung erfolgte zuerst bei derWissenschaft, und zwar kam er bei ihr auf Rechnungauswärtigen Einflusses. Die griechischen Lehrmeister inallen Zweigen der Kunst und des Wissens: die rhetorcs,grammatici, philosophi, malhonialici, geometrac, architecti,paedagogi, und wie alle die Lehrmeister, welche in gros-sen Massen nach der Weltstadt pilgerten, um hier ihr Glückzu versuchen, sonst heissen mögen, und die schon durchihren Namen den griechischen Ursprung verkünden, siealle brachten zwar reiches Wissen und geschickte Händemit, aber leere Taschen und einen begehrlichen Magen,und die Noth zwang sie, dem römischen Vorurtheil zutrotzen und für den Unterricht Geld zu nehmen. So ge-wöhnten sie zuerst den Römer an das ihm bis dahin neueSchauspiel, die Wissenschaft die Hand nach Lohn aus-strecken zu sehen, und ihnen gebürt das Verdienst,denn ein Verdienst war es das nationale Vorurtheilbesiegt und der Kunst und Wissenschaft auf römischemGrund und Boden ihre Rechtsstellung erkämpft zu haben.Denn so können wir es bezeichnen, wenn das Recht nichtdie demUlhigcnde Form der actio »locali« mit der »mer-ces« auf sie in Anwendung brachte, sondern eine neueselbständige Form: die extraordinaria cognitio des Prälorsüber das Honorar schuf der processualischc Ausdruck