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1 (1877)
Entstehung
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114
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M4 Kap. VII. Die sociale Mechanik. 1. Der Lohn. Unenlgelllichkeit.

und gekauft ganz wie jene, der Lohnlierr nimmt sich denMann mit (conducit) ganz wie den Sclaven oder Ochsen,den er miethet. Die Ausdrücke bei Personen und Sachensind ganz dieselben, der Dienslmann oder Handwerker istein vorübergehender verlragsmässiger Sclave, sein Dienstenthält eine sociale Herabwürdigung (ministerium),*) erverpflichtet ihn zu Leistungen, zu denen der Freie sicheigentlich nicht hergeben, die er dem Sclaven überlassensollte (operae illiberales) dem Lohn klebt der Schmutzan.**) Der Dienst des freien Mannes ist kein »ministerium«sondern ein »munus«, er besieht nicht in körperlicher,sondern in geistiger Thäligkeil, und er wird nicht desLohnes halber, sondern aus Wohlwollen (gralia), un-entgeltlich (gratis) geleistet, er ist eine Gefälligkeit (muni-ficentia, beneficium, officium), die des Freien wür-dig ist (über, liberal itas) und die für den andern Theil

Ausbieten, bei den »operae« geschieht lelzleres von Seilen des-jenigen, der sie feil hält; bei Plautus stehen die Köche auf demMarkte ausgestellt (locus locarc) und werden von dem, der einEssen veranstaltet, mit zu Hause geführt (conducere); ähnlich unserdeutsches »Gewerben von »Werben« d. h. Suchen, Ausbieten, locarc.Bei dem »opus« erfolgt die locatio d. h. das ofienlliche Ausbielenvon Seiten dessen, der den Uebernehmer (conduclor) sucht.

*) Minus, minuere, ministerium im Gogensalz zu magis, magi-ster, magis trat us d. i. der Erhöhung über das sociale Niveau desgewöhnlichen Bürgers.

**) Cicero de off. I 42: merecs aucloramentum servilutis.Schmutzig, sagt er hier, ist der Erwerb aller Lohnarbeiten: quorumoperae, non quorum artes emunlur, ebenso aller Handwerker (insordida arte versantur), der Hausirer und selbst der Krämer. Dahersordidum = der Maklerlohn, 1. 3 de prox. (SO. 14).

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