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1 (1877)
Entstehung
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105
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Der Begriff des Verkehrs. 105

sondern die praktische des Zweckes, welche aus jenenbeiden Facloren: dem Bedürfniss und dem Lohn in slufcn-mässigem Forlschritt den unermesslichen Reichthum derGestaltung hcrvorgelrieben hat, den wir mit dem einenWort: Verkehr erfassen, und es gibt kaum eine dank-barere Aufgabe für ein dem Praktischen sich zuwenden-des Denken, als hier dem Zweck nachzugehen, wie ersich seine Wege sucht, zu beobachten, wie aus einfach-stem Keim mit zwingender Notwendigkeit sich nach undnach immer höhere Formen und Bildungen erschliossen.Ich will den Versuch machen, diese Zweckdialektik zurAnschauung zu bringen, indem ich für alle Erscheinungen,welche der Verkehr darbietet, diejenigen Punkte aufsuche,wo sie gleich den Acsten und Zweigen am Stamm vonihm ausgehen, von der Tiefe an bis in die Krone hinauf,indem ich dabei zugleich die zwingenden Gründe dar-lege, welche diese einzelnen Triebe hcrvorgelriebenhaben. Die nationalökonomische Seite der Frage liegtmeiner Untersuchung gänzlich fern, letztere ist ausschliess-lich socialer Art, d. h. mir kommt es nur darauf an, aufwelchen Einrichtungen für die Gesellschaft die Siche-rung der Befriedigung des individuellen Bedürfnissesberuht, nicht aber darauf, nach welchen Gesetzen sich dieVerkehrsbewegung rcgulirl. Von jener Aufgabe ist diejuristische Gestalt, welche die Sache annimmt, unzer-trennlich.

Der entscheidende Gesichtspunkt, den wir bei der