104 Kap. VII. Die sociale Mechanik. I. Der Lohn.
völlig aus (mechanischer Zwang, S. 50); er zieht., sozu sagen, das niederste Register, das beim Menschen mög-lich, er bezeichnet den tiefsten Punkt der socialenMechanik, mit dem mithin letztere eigentlich beginnenmüssle. Allein der Gesichtspunkt, unter dem wir jenebeiden Hebel zu erörtern haben, ist nicht die Art ihrerpsychologischen Einwirkung auf das Individuum, sondernihre praktische Bedeutung für die Gesellschaft, undwenn wir diesen Gesichtspunkt der socialen Gestal-tung der beiden Motive als Maassstab anlegen, kann eskeinem Zweifel unterliegen, dass die sociale Organisationdes Lohns: der Verkehr gegenüber der des Zwanges:dem Recht und dem Staat als das Niedere zu bezeichnenist, und dass eine Darstellung, die sich zur Aufgabegemacht hat, bei der Betrachtung der Gesellschaft vondem Niedern zum Höhern aufzusteigen, mit dem Lohn zubeginnen hat, wie dies nunmehr geschehen soll.
Der Verkehr ist die Organisation der auf demMotiv des Lohns beruhenden gesicherten Befriedigung desindividuellen Bedürfnisses. Diese Begriffsbestimmungschliessl drei Momente in sich: das individuelle Bedurf-niss als das Motiv, den Lohn als das Mittel und dieOrganisation ihres beiderseitigen Verhältnisses als dieForm des Verkehrs. Diese Organisation ist wie vielleichtkein anderes Stück der menschlichen Welt das natürlicheProdukt der freien Zwcckcntfaltung; es ist die Dialektik,nicht die logische des Begriffs, an die ich nicht glaube,