Das Vermögen — der Tauschverkehr. 75
der Rafael die Gcmäldegallerie. *) Der Tausehverkehrlässt sich als die ökonomische Vorsehung bezeich-nen , welche jedes Ding (Sache, Arbeitskraft) an den Ortseiner Bestimmung bringt.
Indem wir von einer Bestimmung der Sache spre-chen, haben wir einen Begriff, der unserer eigenen Lehrezufolge auf die Person beschränkt ist: den Zweckbe-griff auf das rein Sachliche übertragen. Wie reimt sichdas? Die Antwort liegt auf der Hand. Jene Bezeichnungsagt aus, dass die Person in der Sache ein tauglichesMittel für ihre Zwecke erkennt; sie legt damit das, wassie selber mit der Sache will, in sie hinein als derenBestimmung, als ihren (objeetiven, dem subjeetiven völligcongruenten) Zweck. Der ökonomische Zweck der Dingeist nichts als die vom Standpunkt des subjeetiven ökono-mischen Zweckbewusstseins ihnen zuerkannte, sei es vonvornherein vorhandene oder erst durch menschliche Ar-beit ihnen verliehene Tauglichkeit für die menschlichenZwecke. Nützlichkeil, Brauchbarkeil, Zweckmässigkeit,Bestimmung, Zweck der Sache, und welcher Wendungman sich sonst bedienen mag, beruhen auf der früher
*) Selbstverständlich innerhalb des Gebietes, wo sie überhauptsuchen kann. Der Rafael kann ihn auf der ganzen Welt suchen, derAtnbos nur bei den Schmieden der Umgegend. Ganz so verhält essich mit der Arbeitskraft; der gewöhnliche Fabrikarbeiter kann nichtso weit suchen als der gebildete Techniker, die Nätherin nicht soweit wie die Sängerin, der Dorfschulmeister nicht so weit wie derGelehrte.