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1 (1877)
Entstehung
Seite
35
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Das Willensproblcm beim Menschen. 35

bei Thier und Mensch aufdrängle, aber ich freue mich,dass ich mich durch ihn nicht habe abhalten lassen, die-selbe weiter zu verfolgen. Man mag über das Resultat,zu dem ich gelangt bin, und das erst nach längerer Vor-bereitung am Ende des ganzen Abschnitts zu Tage tre-ten kann, denken, wie man will ich selber, der icheinmal von der Richtigkeit desselben überzeugt bin, undder ich in ihm eine werthvolle Erweiterung meiner An-schauung erblicke, kann nicht umhin zu gestehen, dassich die wirkliche oder vermeintliche Lösung des Willens-problems vorzugsweise der Beobachtung des Thieres ver-danke. Bei ihm tritt das wahre Verhältniss der Sache ineiner Weise entgegen, so einfach, so klar, so vollendetdurchsichtig, dass ein Verkennen desselben geradezu un-möglich ist.

Wir geben zu: das Thier handelt bloss für sich, derMensch auch für Andere. Aber wie, wenn er, indem erfür Andere handelt, zugleich für sich selber handelnwürde ?

Dass die Wirkungen einer und derselben Handlungmehreren Personen zu gute kommen können, ist klar.Aber sie können es in verschiedener Weise. Zuerst so,dass dies gar nicht in der Absicht des Handelnden liegt.Der Eintritt der Wirkungen in der Person des Andernhat hier seinen Grund nur darin, dass er die unerläss-liche Bedingung ihres Eintritts in der eigenen Person

bildet; wer eine Treppenerleuchtung für sich anbringt,

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