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1 (1877)
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24 Kap. I. Das Zweckgeselz.

sie keine Macht hat über ihn, hat er Macht über sie, sieinuss ihm gehorchen, wenn er will jeder menschlicheWille ist Quelle der Causalität für die äussere Welt. Solässt sich der Wille als das Ende und der Anfang derCausalilälsbewcgung in der Natur bezeichnen Willeheissl das Vermögen der eigenen Causalität gegenüber derAussen weit.

Diese Unabhängigkeit des Willens vom Causalitätsgc-selz oder seine Freiheit nach aussen hin ist aber nicht indem Sinne gemeint, als könne der Wille sich in sich selbstzurückziehen wie in eine feste Burg, die ihn gegen alleAnfechtungen von aussen schütze. Die Ausscnwcll kenntsein Versteck und pocht Einlass begehrend oft mit rauherHand ans Thor: die Natur mit Hunger und Durst, derMensch mit Drohung und Gewalt. Aber wenn nicht derWille selber ihm das Thor öffnet, kommt der Belagerernicht hinein, und wenn ein fester W r ille die Burg be-wacht , so mag die ganze Well sie bestürmen, sie richtetnichts aus. Es gibt keine Schrecknisse und Qualen, dienicht der Mensch angewandt hat, um den Willen zu beu-gen, aber die moralische Macht der Ueberzeugung, derHeroismus der Pflicht, der persönlichen Liebe, des reli-giösen Glaubens, der Vaterlandsliebe hat ihnen allen ge-trotzt die Blutzeugen für die unbeugsame Kraft desWillens zählen nach Millionen. Freilich die Zeugen fürdie Schwachheit des menschlichen Willens nach Milliarden,aber auch sie widerlegen unsere Behauptung nicht, denn