Druckschrift 
1 (1877)
Entstehung
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X Vorrede.

lediglich um den Punkt zu bezeichnen, wo sie in denGesammtzusammenhang des Eechts eingreifen.

Diesem Bestreben nach streng logischer Gliederungentstammt die Anordnung meiner Kapitel. Jedes derselbenbehandelt ein für sich abgeschlossenes Ganze. Daraufberuht die "grosse Ungleichmässigkeit der Kapitel, die fürdenjenigen, der von einem Kapitel nichts weiter will alseinen Buhepunkt, um Athem zu schöpfen, etwas höchstBefremdendes haben mag: bei meinem siebenten und ach-ten Kapitel kann einem solchen Leser schon der Athemausgehen! In anderer Form findet er aber auch bei ihnenseine Kapitel wieder, es sind die einzelnen Nummern,die ich in ihnen angebracht habe. Sie bezeichnen dieGliederungen oder einzelnen Triebe des Grundgedankens,dem diese beiden Kapitel (Lohn und Zwang) gewidmet sind,und gerade für sie gilt ganz besonders das, was ich soeben über die streng fortschreitende Begriffsentwicklung,die ich mir zum Gesetz gemacht habe, gesagt habe.

Im übrigen verweise ich auf das Buch selbst. Nurüber einen Punkt bin ich noch genöthigt, einige Wortehinzuzufügen.

Es ist der Gegensatz des Causalitäts- und Zweck-gesetzes im ersten Kapitel. Kein Philosoph der Gegen-wart wird einen solchen Gegensatz zugeben, und mitvollem Recht. Es gibt nur eins von Beiden: entweder istdie Ursache die bewegende Kraft der Welt, oder es istder Zweck. Nach meinem Glauben ist es der Zweck.Der Zweck vermag das Causalitätsgesetz aus sich zu ent-lassen, nicht aber das Causalitätsgesetz den Zweck. Oderdeutlicher gesprochen: die Annahme eines Zweckes in