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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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derkehrenden Stamm. Den Namen der aufgeführten MilitesLegionis Tricesimae Vlpiae Victricis scheinen durchgängigdie Namen ihrer Heimath beigesetzt zu sein, dem erstenMarcus Vlpius: Pannonius, dem zweiten Titus Manius (I undV scheint mir durch Ligatur im N enthalten): Marcus(anus?),dem dritten MarcusUlpius: Lellavvo, oder Lellavino oderLella-vinio (?) und dem vierten Titus Aurelius: Lavinus oder Lavi-nius. Der dritte Heimathsname ist mir gleich dem zweitenunbekannt, und dazu seine Form befremdlich. Lella findet sichauf zwei Matronensteinen, einem aus dem Jülich'schen,Lersch'sCentralm. I. Nr. 25, und einem aus Zülpich, Bonner Vereins].XXIII. S. 73, wo auch Eick das Wort nicht für einen Perso-nen-, sondern für einen Ortsnamen erklärt. Die hierauf fol-genden Zeichen, scheinbar zwei verbundene V, nach denen einkleineres o steht, können ebensowohl die bekannte überflüssigeVerdoppelung des V, als die angegebenen Ligaturen enthalten.

Wer sich die Entfaltung und Ausbreitung der Herrschaftund Cultur der Römer in den von ihnen unterworfenenLändern veranschaulichen will, dem wird jede Mittheilungüber dasjenige, was davon Zeugniss gibt, ein grösseres odergeringeres Interesse gewähren. Ein grosses und allgemeineskönnen die vorstehenden Mittheilungen, da sie keine neuenResultate ergeben, in keiner Weise erwarten, nur den An-spruch dürfen sie machen, für zuverlässig und glaubwürdigzu gelten. Denn je weniger leicht örtliche Untersuchungen,wie Beschreibungen gemachter Funde und ihrer Stätten,aus der Ferne geprüft und controlirt werden können, für umso grösser und bindender sehe ich die dabei obliegende Ver-pflichtung an, sich vor jeder Selbsttäuschung durch wieder-holte Anschauung zu bewahren und mit der gewissenhaf-testen Treue zu berichten. Während ich in dieser Beziehungkeine Prüfung zu scheuen brauche, weiss ich selbst nur zuwohl, wie sehr ich bei dem Mangel wichtiger literarischerHülfsmittel und bei der wenigen freien Zeit, welche mich meinBeruf für antiquarische Beschäftigungen erübrigen lässt, füreinzelne Erklärungsversuche um eine nachsichtige Beurthei-lung zu bitten habe.