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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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Form der Gefässe auf frühere Jahrhundertc, denen sie ange-hörten, schliessen. Von der Glasur und selbst von der ein-fachen Verzierung des vorstehenden Fussrandes durch dieFinger, sieht man an den meisten Stücken nur die ersten undrohesten Anfänge.

Die nähere Beschreibung dieser Funde und die Verglei-chung mit ähnlichen, an anderen Orten gemachten würde zuweit führen und liegt dem Zwecke ihrer Erwähnung fern, dadieser einzig in der Nachweisung einer unbezweifelbarenßodenerhöhuns bestand. Hier kann dieselbe als Anschwem-mung unmöglich verkannt werden, indem der kleine, einigeStunden südlich bei Bronssen (Bronssum und Bronsheim)entspringende und, an der Westseite der mit ihren Grabhügelnbesprochenen Hochebene, dem Dorfe zufliessende Bach nochimmer sehr häufig seine Ufer überfluthet, und mit dem beiGangelt vorüberfliessenden Boedbache, in welchen er mündet^die ganze zu jeder Zeit sumpfige Niederung mit Wasser undSchlamm überdeckt. Was demnach hier ein kleiner Bach imVerlauf einiger Jahrhunderte bewirkt hat, das kann an denUfern des gewaltigen Rheines, namentlich in dem Tieflandseines untern Laufes, wo er, ehe feste Dämme seiner Willkührwehrten, alte Betten verliess und neue fernliegende wühlte,viel weniger befremden.

Ich könnte hier abbrechen, da ich über die zwei letztenStationsorte der beiden von Coriovallum an vereinigten römi-schen Heerstrassen, Juliacum und Tiberiacum, Jülich undBergheim, aus eigener Anschauung und Beobachtung Nichtszu berichten habe, auch das an den verschiedenartigsten undnamentlich epigraphischen Denkmälern seiner vormaligenrömischen und romanisirten heimischen Bevölkerung so reiche,hier beginnende Ubierland fortwährend von den kundigstenAlterthumsfreunden durchforscht wird. Indessen will ich eineepigraphische Mittheilung, welche ich Hrn. Pfarrer Moorenverdanke, nicht unerwähnt lassen. Sie betrifft fünf Inschrift-steine, welche in dem eine gute Stunde nordwestwärts vonJülich gelegenen Dorfe Tetz, im J. 1819, bei dem Abbruchder dortigen alten Kirche unter deren Fundamenten gefunden,und von dem damaligen Ortspfarrer, Hrn. Muckenheim, und