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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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Stempel CA5IS und IMP, und aus mehrfachen Bruch-stücken von kleinen Thonfiguren. Unter diesen ist einemännliche, welche mit beiden über die Brust gelegten Hän-den eine Taube hält, eine zweite bärtige, welche den rechtenArm nach dem Kopfe emporhebt, und eine weibliche, welcheden rechten Arm ebenso gehoben, den linken dagegen aufEtwas vor sich gesenkt hat, was aber abgebrochen ist.Ebenfalls von dort erhielt kürzlich Hr. Geometer Buix einenTeller von terra sigillata mit PECVLIA FE, und dreiLampen von gewöhnlichem Thon, mit FORTIS, CARTO || F,und MP gestempelt.

Ausser den römischen Gefässen waren auf dem Monter-berge auch mehrere roh gearbeitete des Mittelalters aufge-stellt, welche einen steingutartigen Bruch und, als charakte-ristische Verzierung deutscher und besonders niedez*rheini-scher Werkstätten des Mittelalters, den vorstehenden, mit denFingern eingedrückten oder umgebogenen Fuss haben.Auch von diesen allgemein bekannten und vom Niederrheinin zahlloser Menge ausgegangenen Krügen versicherten dieBesitzer, dass sie an denselben Stellen mit den römischenGegenständen gefunden seien, was ebenso anderwärts mehr-fach vorgekommen ist, nur dass die sehr verschiedenen Zeitenangehörenden Gegenstände in sehr verschiedenen Zeiten an dengleichen Fundort gelangt sein können. Nach_einem solchengemeinsamen Vorkommen römischer und mittelalterlicherGefässe habe ich in Xanten vielfach, doch vergeblich ge-fragt, und trotz wiederholtem Suchen, unter umherliegendenrömischen Scherben nur einmal eine der vorbeschriebenenmit den Fingern gezackten Fussscherben gefunden. Sie lagin dem durch die Ueberfluthung des Jahres 1855 aufge-wühlten Boden unter zahllosen anderen, deren römischerUrsprung unbezweifelbar war. Nach der Farbe und Bear-beitung des grob gemischten Thones lässt sie auf ein höheresAlter schliessen, als man für die ältesten der in dieserWeise verzierten Gefässe anzunehmen pflegt.