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während auch von der untern aus zwei Schluchten, die süd-liche zwischen ihm und dem Pierenberge, die nördliche zurSeite eines wieder mehr westwärts zurücktretenden Hügelshinaufführen. Ihre oberen Enden würden zusammenstossen,wenn sie nicht durch einen Erddamm geschieden wären,welcher das Plateau mit der obem Fläche des freistehendenkegelförmigen Berges verbindet. Auf dieser Fläche erhebtsich ein zweiter stumpfer Kegel, nimmt jedoch nur unge-fähr ein Drittel derselben ein. Ihn hält Schneider für einenkünstlichen Aufwurf, der zu einer Warte bestimmt undzur weitern Umschau wahrscheinlich noch mit einem Thurmeversehen gewesen sei. Indem ich in den oben zusammen-treffenden Enden der beiden Schluchten ebenfalls eine künst-liche Verlängerung derselben annehme, und Schneiders An-sicht über die Bestimmung des Hügels theile, kann ich nurdiesen selbst nicht für ein allein durch Menschenhand ge-schaffenes Werk ansehen, auch die Bezeichnung als. rundaufgeworfene Schanze nicht für anwendbar halten. Mirscheint vielmehr die Natur das Wesentlichste gethan, dieKunst dagegen bloss die Fläche, auf welcher der Hügelsich erhebt, geebnet und erweitert, dann diesen erhöht undregelmässig geformt zu haben, -wonach die Wälle und Gräbenangebracht wurden, deren Reste noch vorhanden sind.
Unterhalb des Fürstenberges gab es bis Cleve keinen sogünstigen Punkt, alle Bewegungen rheinauf- und rlieinab-wärts auf beiden Ufern zu beobachten, und gleichzeitigwestwärts das erst in neuerer Zeit dem Anbau gewonnenePlateau mit der dasselbe durchziehenden Heerstrasse weithinzu überwachen, auch etwaige dem unten gelegenen Burgi-natium drohende Ueberfälle mit seiner Besatzung abzu-wehren. Noch jetzt, wo hohe Bäume und dichte Gebüsche,durch welche der ganze obere Theil des Monterbergs zueiner mit breiten Wegen durchschnittenen anmutbigen Park-anlage umgeschaffen ist, die vollständige Eundsicht er-schweren und theilweise verdecken, wird jeder Naturfreunddurch die Mannigfaltigkeit der Nah- und Fernsichten aufdas Angenehmste überrascht und befriedigt werden. Wasvon den römischen Anlagen auf dem Monterberge, nach der