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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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getheilten Ergebniss seiner Untersuchungen, dass dies auchdie alte römische Heerstrasse gewesen sei, pflichte ich voll-kommen bei. Nur bemerke ich, dass die gewiss nicht zubezweifelnde Lage des römischen Stationsortes Burginatiumam nordöstlichen Fusse der dortigen Höhen, eine guteViertelstunde unterhalb des Hauses Kehrum, noch einenöstlichen Strassenarm nicht blos bis nach Burginatium selbst,sondern natürlich auch weiter abwärts, bis er sich an derWestseite von Calcar, wahrscheinlich bei Alt-Calcar, derHeerstrasse auf der Hochebene zuwenden konnte, anzu-nehmen nöthigt, ähnlich der oben besprochenen Theilungder römischen Strasse über die Höhe und längs dem Fussedes Fürstenberges.

Die Stelle, wo die seit alter Zeit in grosser Ausdeh-nung, Menge und Mannigfaltigkeit gefundenen Alterthümer,wie die noch jetzt die Felder bedeckenden Ziegel- und Ge-fässscherben auf einen römischen Stationsort schliessen,und als den rheinabwärts nach Colonia Traiana zunächstgenannten, Burginatium annehmen lassen, ist von Calcarungefähr '/^ und von Xanten 1 '/ 2 Meile entfernt. Mit derletztern Entfernung stimmen die beiden Angaben des Iti-nerarium, S. 118 u. 176, nicht überein, was Schneider, a.a. 0. S. 8, nicht bemerkt, jedoch Bonner Vereinsjahrb. XXV.S. 13 u. 16, für die eine derselben durch Aenderung desWegemaasses berichtigt hat. Denn S. 176 muss die Mes-sung mit römischen Milliarien (mpm.), wie für die meistenanderen "Wegstrecken der Strasse von Leiden nach Stras-burg, so auch für die von Harenatium (Ryndern?) nachBurginatium, welche mit mpm. VI, und für die von Burgi-natium nach Colonia Traiana, welche mit mpm. V bezeichnetist, in leugas geändert werden, da 5 gallische Leugen 7 '/>römische Milliarien oder 1 '/ 2 deutsche Meilen ausmachen.Hiermit übereinstimmend finden sich auf der Tabula Peu-tingeriana die Zahlen VI und V, welche in diesen Länder-strichen als leugae anzusehen sind. Was aber die Angabendes Itineravium S. 118 betrifft, so ist zwar für die Streckevon Vetera, welches nicht ganz l Leuge oberhalb von Co-lonia Traiana lag, nach Burginatium: leugas VI ganz richtig,