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Zugängen erweitert, auch in Uebereinstimmung mit deralten Ueberlieferuug durch die Inschrift eines Kreuzes als„Marterstätte des St. Victor und seiner Gefährten im Octoberdes Jahres CCLXXXVI" bezeichnet worden.
Ehe man die Höhe völlig erreicht hat, gelangt man aneine Stelle, wo der hinaufführende Weg von einem andernfast rechtwinkelig durchschnitten wird, und wo durch Kies-und Thongruben eine ziemlich weite kesselartige Vertiefunggebildet ist. An den steilen Wänden derselben bemerktman mehrere verschieden lange und dicke Streifen einerZerstörungsschicht, welche aus meist grossen Ziegelstücken,mancherlei Gefässscherben und Holzkohlen besteht, undden bei Grimlinghausen, Gellep und Asberg erwähntenähnlich, auch gleich diesen durchschnittlich I '/■> bis 2 Fussvon der jetzigen Oberfläche überdeckt ist. Der eben an-gegebene Querweg ist augenscheinlich römischen Ursprungs,und führt westwärts durch die Felder der Hochebene, biser in die zwischen Xanten und dem Fürstenberge begin-nende, im Itinerarium S. 178 enthaltene und von Schneider,Bonner Vereinsjahrb. XXV. S. 1 u. ff., besprochene römischeHeerstrasse mündet. Ostwärts aber senkt er sich in einertief eingeschnittenen und wahrscheinlich von Menschenhandangelegten Schlucht zur neuen Chaussee, wo er mit einemähnlichen von dem Gipfel des Berges in südsüdöstlicherRichtung herabkommenden Wege vereinigt, zum nahenUfer des Eheines und zu der, nach verschiedenen Ausgra-bungen, hier anzunehmenden hölzernen Rheinbrücke führte.Andere Ausgrabungen lassen die Lage des alten Hafensmit seinen dazu gehörigen Bauten und Anlagen ein wenigweiter nach Norden vermuthen. Der gewöhnlichen Annahmeaber, dass von da der alte Rheinlauf nordwärts dicht ander Ostseite der jetzigen Stadt vorübergegangen sei, wider-sprechen die Funde, welche nach den gewaltsamen Deich-brüchen und Ueberfluthungen des Jahres 1855, gerade dortam massenhaftesten gemacht worden sind. .
Wollte man auch annehmen, dass die Münzen, Gemmen,Broncen, irdenen Gefässe und Scherben der allerverschie-densten Arten, welche auf den dortigen, von den Fluthen