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neben einem andern bei Anlegung einer Düngergrube.Wahrscheinlich sind es Stücke einer um das Lager und ausdiesem zum Hafen führenden Strasse, nicht aber der eigent-lichen Heerstrasse, da diese der oberhalb Asbergs einge-haltenen Richtung auch unterhalb immer geradlinig folgt.So durchschneidet sie eine öde, sandige Haide bis zumDorf'e Bornheim, und errreicht an dessen Nordende imspitzen Winkel die von Mors nach Rheinberg führendeChaussee, mit welcher sie bis zum Hause Strommörs über-baut worden ist. Von hier aber scheint sie in einiger Ent-fernung an der Westseite der Stadt Rheinberg und an derHöhe der St. Annenkapelle vorüber, über Millingen, Drüptund die Felder des Hauses Loo, stellenweise mit der jetzigenChaussee zusammenfallend, nach dem heutigen Birten, wodie Aussenwerke von Vetera begannen, gegangen zu sein.In der hier angegebenen Richtung sind theils Strecken deralten römischen Strasse vorhanden, theils Alterthümer ge-funden worden, welche auf die Nähe einer solchen schliessenlassen.
Von Gräbern, welche oberhalb Bornheim zur Seite derStrasse gefunden sein sollen, und ihrem gewöhnlichen In-halte habe ich nur gehört, Nichts aber gesehen. Ebensohabe ich durch Hrn. Greef von einem römischen Wacht-thurme gehört, dessen Reste bei jenem Dorfe neben deralten Strasse noch vor einigen Jahrzehnden sichtbar gewesen,doch von den Umwohnern zur Benutzung der Steine abge-tragen worden seien. Eine Viertelstunde südlich von Strom-mörs zeigte mir Hr. Gutsbetizer Hausmann die neben derChaussee gelegene Stelle, wo vor mehreren Jahren bei demRoden des Gebüsches, zwei steinerne Sarkophage und inihnen Lampen in Gestalt von Vögeln nebst anderen Thon-gefässen, von denen ich jedoch nur einen einhenkeligengelben Krug sah, gefunden worden waren. Ungefähr gleichweit in nordwestlicher Richtung von Strommörs, hat ein imsogenannten raörsischen Hoek oder Winkel wohnender Land-mann seit längeren Jahren römische, wahrscheinlich vonGrabstätten herrührende Alterthümer in seiner auf einerkleinen Anhöhe befindlichen Sandgrube gefunden. Hier