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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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eben so sicher ergibt. Weniger bestimmt wage ich diesesvon dem Namen der Cohorte zu behaupten, in welchem mirnach mehreren Abklatschversuchen, der 7. Buchstabe un-gewiss blieb, ob er E oder I gewesen sei, während sichmir der 8. als N mit der Ligatur des nachfolgenden I, undso die Schreibung des Namens Silauceniens(ium) darstellte.Hiernach lag mir schon damals die von Urlichs, BonnerVereinsjahrb. XXV. S. 20 u. f., vorgeschlagene Verbindungmit dem im Itinerariurn, S. 109, genannten Orte Silacenaenahe, welcher gleich dem Lande der Breucer zu Pannoniengehörte. Uebrigens verweise ich auf die Erklärungen vonFiedler und Urlichs.

Ferner gehören zu den älteren Funden die von demBurgfelde nach Mors gebrachten steinernen Löwen, welchehier lange vor dem Rathhause aufgestellt waren, vor einigenJahren aber ihren Platz auf einer anstossenden, ziemlichhohen Mauer erhielten. Hierdurch ist zwar der Zweck, sievor ferneren Beschädigungen zu schützen, erreicht, dochzugleich ihre allseitige Betrachtung unmöglich gemachtworden. Da vor der allmählichen Verstümmelung der eineder Löwen ein Lamm, der andere ein Kind in den Vorder-füssen hielt, so scheint mir diese Darstellung, welche un-willkührlich an die vorerwähnten Bilder auf den an dergleichen Stätte und zu Birten gefundenen Inschriftsteinender Cohors Breucorum erinnert, unter den Zeugnissen fürden öfter bezweifelten römischen Ursprung der beidenLöwen kein unwichtiges zu sein. In den letzten Jahr-zehnden wurde an der Westseite des Burgfeldes, wo manbei dem Roden der Bäume und Gebüsche oder bei demtiefern Umsetzen des Bodens, auf viele Grabstätten gestossenist, ein jetzt der Gymnasialbibliothek zu Duisburg gehörigeskleineres Steinbild gefunden, welches, weil dies näher lag,meist für einen jungen Hund, von Anderen jedoch und soauch von mir für einen jungen Löwen angesehen wurde.Durch die bisher noch nicht wieder beseitigte grobe Ueber-tünchung des Thieres ist freilich ein genaues Erkennen er-schwert. Von dem Vorhandensein alten Mauerwerks,welches nach einigen älteren Berichten den Umfang der