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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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Weiter östlich in der Niederung, zwischen Linn undGelduba, wurde im J. 1836, auf dem Gute des Hrn. Cor-nelius de Greiff, bei dem Graben der Fundamente einesLandhauses, unter der Decke eines Sandlagers und herum-gestellter grosser Plattziegel, welche aber sämmtlich vonden Arbeitern eingegraben und der Untersuchung entzogenworden sind, verschiedenartige Gelasse von gewöhnlichemgelben Thone, von terra sigillata und von Glas gefunden.Alles Zerbrochene ist leider ebenfalls verschüttet, das Er-haltene aber in den Besitz des Bauherrn gekommen. Vonterra sigillata sind vorhanden: eine Schüssel und ein Töpfchenmit einem runden hohen Fusse, wie solche von einfachemThon häufig gefunden und in Houbens Antiquarium, Taf.XXXVI abgebildet sind, beide aber ohne Stempel, vongelbem Thone: ein drei-, ein zwei- und fünf einhenkeligeKrüge, 4 '/ 25 Zoll hoch, drei grössere zweihenkelige Krüge,an Höhe und Umfang des Halses und Bauches verschieden,916 Zoll hoch, und fünf flache Schüsseln mit aufstehen-dem rundem Rande, von schwarz gefärbtem Thone:eine kleine Schale, 2'/ 2 Zoll hoch, und zwei Trinkbecher,von denen der grössere mit dem abgebrochenen Halse etwa10 Zoll hoch, zwischen groben weissen Verzierungen diehäufig vorkommende Aufschrift: VIVAM, der etwas kleinereaber die seinige nicht mehr erkennen lässt. Von Glas istnur eine etwas über 6 Zoll hohe Flasche mit einem langenbauchigen Halse und mit scliillerndem Perlenmutterglanzeerhalten. In der an der Südseite des Gutes gelegenen Flurwill man in der Dürre des Bodens und der Vegetationaltes, früher schon aufgedeckt gewesenes Mauerwerk nach-weisen, auch einen mächtigen beschriebenen Stein wegender Schwierigkeit des Aushebens tiefer gelegt haben. DieVolkssage von einer dort untergegangenen grossen Stadtmag damit zusammenhängen, doch das Mauerwerk voneiner alten Kapelle herrühren, welche dort von Kaisers-werth aus gestiftet und bedient war.

Was an der Stelle und in der allernächsten Umgebungdes alten Gelduba selbst gefunden worden, ist zwar viel-fältig zerstreut und noch in den letzten Jahren in mehrere