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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
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felhaft war, ihrer ehemaligen Bedeckung und ihres Inhaltslängst beraubt gewesen, und vielleicht sind die Hölzer und dieauf dem Felde zerstreuten Ziegel- und Gefässbruchstücke alsBeste von beiden zu betrachten. Alles Gefundene ist vondem Besitzer, Hrn. Friedrich Scheibler, aufbewahrt, auchder sorgfältig ausgehobene steinerne Kasten in dem nahenGarten wieder aufgerichtet worden.

Mehrere Umwohner des Gutes und Landleute aus demnahen Oppum wurden durch die dem Funde gewidmeteAufmerksamkeit herbeigezogen und an Aehnliches erinnert,was bisher von ihnen unbeachtet gelassen und so auch allenAnderen unbekannt geblieben war. Auf mehreren der nord-westlich von Oppum gelegenen und zum Ziegelbrennen um-gesetzten Felder hatte man den ursprünglichen oder, nachder üblichen Bezeichnung, gewachsenen Boden erst 2 bis5 Fuss unter der jetzigen Oberfläche, und hier Massenrömischer Ziegel- und Gefässstücke gefunden, wie ichmich selbst im vorigen und in diesem Jahre wiederholt undan verschiedenen Stellen überzeugte. Ferner zeigte mirein dem westlichen Thore des Gutes gegenüber wohnenderLandmann grosse römische Plattziegel und mehrere Zolldicke Schieferplatten, wie sie vielfach bei römischen Grab-und Wohnstätten vorkommen, welche mit Gefässscherbenund Tuffsteinstücken in seinem Garten ausgegraben, undtheils zu häuslichem Bedarf verwahrt, theils zur Ausfüllungder Weggleise verwendet worden waren. Ebenso be-hauptet man, an mehreren Stellen auf eine von Süden nachNorden gehende Mauer in der Tiefe von mehreren Fussgestossen zu sein. Noch verdient ein vor drei Jahren, beidem Umsetzen eines etwas fernem Feldes an der Nordseitedes Gutes des Hrn. Scheibler, gemachter und in dessenBesitz gekommener Fund erwähnt zu werden. Es ist derVordertheil eines jugendlichen Kopfes von fest gebranntemgelblichem Thone, an dem zwar die Nase verletzt ist, dochder Schnitt des Profils die Nachbildung eines griechischenVorbildes, und die Behandlung des Stoffes den alterthüm-lichen Ursprung nicht bezweifeln lässt. Die mehr als zoll-dicken Ränder der Maske sind augenscheinlich mit einemscharfen Instrumente geglättet gewesen.

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